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Die Initiative Pflegelifebalance stärkt die Mitarbeitergesundheit und Arbeitgeberattraktivität in der Sozialeinrichtung Josefsheim Bigge

Die Initiative Pflegelifebalance stärkt die Mitarbeitergesundheit in der Sozialeinrichtung Josefsheim Bigge

Interviews
Wie kann man Pflegekräfte gewinnen und langfristig binden? Die Josefsheim gGmbH setzt dafür bereits seit 2010 u.a. auf ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Im Rahmen des Projekts Pflegelifebalance arbeitet der Dienstleister für Menschen mit Behinderungen im BGM ab Juni 2019 mit der machtfit GmbH und der Betriebskrankenkasse Mobil Oil zusammen.

Gerhard Freund

  • Gerhard Freud, Geschäftsführer von Josefsheim Bigge
  • Branche: Sozial- und Gesundheitswesen
  • 800 Mitarbeiter
  • machtfit-Kunde seit dem 03. Juni 2019

Guten Tag Herr Freund, bitte stellen Sie sich und die Josefsheim gGmbH kurz vor.

Mein Name ist Gerhard Freund, ich bin einer von zwei Geschäftsführern in der Josefsheim gGmbH in Bigge. Die Josefsheim gGmbH ist ein Dienstleister für Menschen mit Körper-, Lern-, Sinnes-, psychischen, geistigen und Mehrfachbehinderungen sowie für Menschen, die kurzfristig oder dauerhaft einen besonderen Unterstützungsbedarf haben. Wir unterstützen Menschen jeden Alters dabei, ihre Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe an der Gesellschaft zu verwirklichen. Wir sind eine Tochter der Josefs-Gesellschaft und gleichzeitig deren Gründungseinrichtung. Das Josefsheim Bigge unterstützt mit insgesamt 800 Mitarbeitenden rund 800 Menschen an unseren Standorten in Olsberg, Lippstadt und Sundern.

Wie würden Sie Ihre Mitarbeiter charakterisieren und sind Sie vom demografischen Wandel betroffen?

Von unseren 800 Mitarbeitenden sind 71 % weiblich und 29 % männlich. Im Sozial- und Gesundheitswesen ist das eine typische Verteilung. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt bei 45 Jahren. Allein im Bereich von 45 bis 54 Jahren haben wir insgesamt 200 Mitarbeitende, zwischen 55 bis 64 Jahren sind es 215. Generell haben wir viele Mitarbeitende, die sehr lange bei uns gearbeitet haben oder noch immer arbeiten – darauf sind wir natürlich stolz. Nun kommt in nächster Zeit also einiges an Verrentung auf uns zu. Des Weiteren haben wir eine hohe, aber branchentypische Krankenquote von sieben Prozent. Ich denke, das liegt vor allem an der körperlich anstrengenden Arbeit, den Nachtschichten und den wechselnden Teams, in denen man je nach Schicht zusammenarbeitet. Umso wichtiger ist es für uns, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und den Teamzusammenhalt zu stärken.

Welche Strategien verfolgen Sie bereits, um dem demografischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel entgegenzutreten?

Wir versuchen gerade jetzt, viele junge und engagierte Mitarbeitende für Pflegeberufe zu gewinnen. Wichtig ist uns natürlich, dass diese zufrieden sind und lange bei uns bleiben möchten.

Wir schätzen machtfit dabei als ziemlich effektiv ein, wenn es um die Rekrutierung und die Attraktivität als Arbeitgeber geht.

Wir möchten durch verschiedene Maßnahmen der Wertschätzung attraktiv für Bewerber und Mitarbeitende sein. Zum Beispiel bieten wir – in den Bereichen, in denen das möglich ist – Gleitzeit und Home-Office an. Zusätzlich haben wir eine Beratung zum Wiedereinstieg nach der Elternzeit für junge und werdende Eltern. Darüber hinaus haben wir eine Kita bei uns, die von vielen in Anspruch genommen wird. Wir bieten aber auch eine Reihe von Events für unsere Mitarbeitenden an: In diesem haben wir zum ersten Mal unseren »Kids Day« veranstaltet. Dort hatten die Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihren Kindern zu zeigen, wo sie arbeiten und was ihre Tätigkeiten sind. Die Kinder sollten ein Verständnis für die Arbeit ihrer Eltern und einen anderen Blick auf die Menschen mit Behinderung bekommen. Das Event wurde sehr gut angenommen, durch solche familienfreundliche Angebote möchten wir uns von anderen Arbeitgebern abheben. Da wir ein Unternehmen sind, das zum Dachverband der Caritas gehört, werden wir nach den Richtlinien der Caritas vergütet. Außerdem haben wir eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge, die vom Arbeitgeber finanziert wird.

Wie kann machtfit Sie dabei unterstützen, Ihre Mitarbeiter wertzuschätzen?

Mit machtfit versprechen wir uns Erreichbarkeit: 99 % unserer Mitarbeitenden sind im Besitz eines Smartphones und da machtfit über eine App zugänglich ist, ist das für uns ein ganz großer Vorteil. Denn zu den PC-Arbeitsplätzen und dem Intranet hat nicht jeder Mitarbeitende permanenten Zugang. Zusätzlich möchten wir mit machtfit die Gesundheit der Mitarbeitenden noch mehr fördern. Viele Pflegekräfte sind intrinsisch motiviert und gehen ihrer Arbeit aus Leidenschaft nach. Die harten Arbeitsbedingungen holen viele dann nach einiger Zeit ein – sie haben zum Beispiel Rückenprobleme vom schweren Heben. machtfit ist hier sehr vielfältig und bietet die Möglichkeit, Fitness-, Yoga-, Rücken-, Ernährungskurse und vieles mehr in unmittelbarer Nähe zur Arbeit oder zum Wohnort wahrzunehmen. Bei machtfit kann man wirklich genau schauen, was zu einem passt und was die eigene Gesundheit unterstützen kann.

Mit machtfit möchten wir vor allem die Mitarbeitenden für Gesundheitsthemen gewinnen, die bisher noch nicht so aktiv waren. Damit möchten wir zuerst einen positiven Einfluss auf deren Zufriedenheit und folglich auf den Krankenstand nehmen.

Bei der Außenwirkung geht es uns darum, noch attraktiver für Bewerber zu sein – das Gesundheitswesen hat bei dem Recruiting von jungen Fachkräften ziemlichen Aufholbedarf.

 

Die Zusammenarbeit mit machtfit findet im Rahmen des Projekts Pflegelifebalance statt. Das Projekt möchte Mitarbeiter in der Pflege wertschätzen und die Gesundheit fördern. Finanziell unterstützt werden Sie durch die Betriebskrankenkasse Mobil Oil.  

Richtig. Die finanzielle Unterstützung durch die BKK Mobil Oil war für uns essenziell. Bei Fragen und Belangen haben wir dort immer einen Ansprechpartner, der auch schon bei uns vor Ort war, um gemeinsam die Weiterentwicklung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu besprechen.

 

Wie wird sich die Personalarbeit in den nächsten Jahren ändern bzw. welche Herausforderungen kommen auf die Pflegebranche zu?

Da ist vor allem der Fachkräftemangel, der auf uns zukommt – diese Lage wird leider auch nicht besser werden. Es gibt immer weniger Menschen, die bereit sind, einen Pflegeberuf zu erlernen. Um diese Personen reißen sich dann natürlich alle. Eine andere Herausforderung ist es, seine Mitarbeitenden körperlich und psychisch gesund zu halten, damit sie über die Dauer ihrer Arbeitszeit hinweg weiterhin in der Lage sind, den Pflegeberuf erfolgreich auszuüben. Dabei müssen wir als Arbeitgeber schauen, wie wir die Mitarbeitenden dabei bestmöglich unterstützen können. Mit der Weiterentwicklung unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit machtfit gehen wir einen Schritt in die richtige Richtung.

Vielen Dank für das interessante Interview, Herr Freund!

 

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