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Interview Leybold

Interview: Wie die Leybold Dresden GmbH den Krankenstand der Belegschaft erfolgreich senkt

Interviews

Frau Schnabel ist HR-Managerin bei der Leybold Dresden GmbH. Sie unterstützt Führungskräfte und Mitarbeitende in allen Themen rund um das Thema »People and Culture«. Im Interview verrät sie uns, wie die Leybold Dresden GmbH Herausforderungen wie den Fachkräftemangel und Mitarbeitererreichbarkeit mit BGM bewältigt.

Über Leybold Dresden GmbH

Die Leybold Dresden GmbH ist der dienstälteste Pumpenhersteller der Welt und seit 170 Jahren Pionier in der Welt des Vakuums. Seit 2016 gehört die Leybold Dresden GmbH zu dem schwedischen Konzern Atlas Copco. Am Standort Dresden liegen die Hauptaufgaben am Service von Vakuumkomponenten und -systemen sowie der Herstellung von Produkten der Kryo-Vakuumtechnik. Hier werden aktuell rund 130 Mitarbeitende beschäftigt. In den Werkstätten arbeiten vorrangig Männer, wohingegen im Führungskreis mehr Frauen beschäftigt sind. Das Durchschnittsalter der Mitarbeitenden liegt bei 40 Jahren. Gesundheit und Sicherheit stehen bei der Atlas Copco Gruppe an oberster Stelle und werden auch bei der Leybold Dresden GmbH priorisiert. Das Unternehmen wird seit eineinhalb Jahren durch machtfit unterstützt.

Welche Herausforderungen sind Ihnen in der letzten Zeit als Personalleiterin begegnet?

Die größte Herausforderung der letzten Jahre war für uns, wie auch für vielen Unternehmen, der Fachkräftemangel. Auch für uns wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu rekrutieren.

Wir sind jedoch überzeugt, durch unsere Mitarbeiterprogramme und Vergütungspakten ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und auch weiterhin junge und erfahrene Talente langfristig an uns binden zu können.

Hier spielt auch unsere Umsetzung von New Work eine wichtige Rolle. Die Möglichkeit des Hybrid Work wird von den Kolleg:innen gerne genutzt, sofern dies die Arbeitstätigkeit ermöglicht. Nichtsdestotrotz hat die Vergangenheit gezeigt, dass es unseren Mitarbeitenden ebenso wichtig ist, im Büro präsent zu sein, sodass ein direkter und persönlicher Austausch stattfinden kann. Die flexiblen Arbeitszeiten sowie das Angebot der Arbeitszeitmodelle geben unseren Mitarbeitenden den nötigen Freiraum, um sich zu entfalten. Darüber hinaus pflegen wir ein offenes Mindset, welches z. B. durch abgeflachte Hierarchien, einer Du-Kultur sowie von einer ständigen Lernkultur geprägt ist.

Welche Rolle spielt das Thema Gesundheit bei der Leybold Dresden GmbH und wie ist es in Ihrer Unternehmenskultur verankert?

Die Arbeitssicherheit und die Gesundheit unserer Mitarbeitenden ist unser oberstes Gut. Dies wird auch innerhalb der Atlas Copco Gruppe gelebt. Um dies zu fördern, haben wir ein Well-Being Framework eingeführt. Bei verschiedenen Aktionstagen werden gesundheitliche Themen aufgegriffen und z. B. Lungenfunktionstests und Smoothie-Bikes als Aktion bereitgestellt. Weiterhin bieten wir verschiedene Kurse wie Rückengymnastik oder Qigong, Sportangebote in den Pausen sowie Kooperationen mit den lokalen Fitnessstudios an.

Für uns stellt es eine Herausforderung dar, alle Kolleg:innen gleichermaßen zu erreichen. Aufgrund unserer interkulturellen Vielfalt müssen wir teilweise verschiedene persönliche Einstellungen berücksichtigen.

Unsere Bemühungen in Richtung Diversität und Inklusion zielen allerdings genau darauf ab. Mit kleinen Schritten kommen wir erfolgreich voran und verzeichnen eine immer größere Akzeptanz innerhalb unserer Firma. Unsere Gesundheitsplattform in Kooperation mit machtfit spielt hier natürlich auch eine entscheidende Rolle. Sie ermöglicht uns, diese notwendige Vielfalt abzubilden.

Warum haben Sie sich schlussendlich für die Einführung der machtfit-Plattform entschieden?

Da die Gesundheit unserer Mitarbeitenden für uns die oberste Priorität darstellt, sprach uns das Konzept von machtfit – die Menschen fit zu machen – direkt an. Gesundheit betrifft nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch das private Leben.

Durch die machtfit App und verschiedene lokale und digitale Angebote, können wir unsere Kolleg:innen somit auch zu Hause unterstützen und ihnen die verschiedensten Optionen bieten.

Außerdem hat uns die Vielfalt der Gesundheitsangebote zugesagt. Der Fokus liegt nicht nur auf körperlicher Fitness und gesunder Ernährung, sondern auch auf mentaler Gesundheit. Die verschiedenen Challenges motivieren zusätzlich, z. B. konnten wir mit der Aktion »21 Tage Zuckerfrei« viele Kolleg:innen erreichen.

Welches Feedback erhalten Sie von Ihren Mitarbeitenden und welches sind aus Ihrer Sicht die Erfolgsfaktoren für ein funktionierendes BGM?

Unsere Mitarbeitenden haben auf das Angebot gut reagiert und es wird gerne genutzt. Wir merken, dass die Regelmäßigkeit sehr wichtig ist. Mit Flyern und Challenges versuchen wir unsere Kolleg:innen zusätzlich zu animieren und immer wieder auf die Angebote aufmerksam zu machen. Das machtfit-Team unterstützt uns hierbei auch mit Newslettern zu Präventionsmaßnahmen wie dem „Weltnichtrauchertag“ oder auch dem »Mental Health Day«. Dabei wird über die Newsletter auf interessante Aktionen oder Texte der Plattform hingewiesen.

Der Firmenbereich ist ein gern von uns genutztes Tool, da wir hier auch unsere eigenen Gesundheitsangebote anbieten können. Zum Beispiel wird unsere Grippeschutzimpfungsorganisation über die Plattform laufen und soll die Terminvergabe so einfacher gestalten.

Welches waren bisher Ihre größten Erfolge im BGM und worauf möchten Sie in Zukunft den Fokus legen?

Mit unserem eingeführten Well-Being-Framework konnten wir unseren Krankenstand in der Belegschaft erfolgreich senken. Das war ein entscheidender Erfolg für uns. Natürlich kann man immer besser werden und die Gesundheit unserer Mitarbeitenden ist nach wie vor unser höchstes Gut. Daher sind wir bestrebt in unserem BGM weiterhin aktiv zu bleiben und den Fokus auf die körperliche Gesundheit, das mentale Wohlbefinden sowie die soziale Verbundenheit zu legen.

 

Wir bedanken uns für das Interview bei Ihnen Frau Schnabel!

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