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Gesundheitsbranche 2.0 – Trends für 2021

Gesundheitsbranche 2.0 – Trends für 2021

Die Fitness- und Gesundheitsbranche in Deutschland ist mitten in ihrem zweiten Shutdown und das hat vielseitige Auswirkungen – zum einen fürchten viele Betreiber*innen um ihre Existenz, zum anderen orientieren sich viele Nutzer*innen (zwangsweise) um und entdecken das Online- und App-Training daheim.

Die Corona-Pandemie schüttelt die Branche kräftig durch und künftig werden mehr ganzheitliche Angebote, sowie die Spezialisierung auf besonderes Klientel, wie Risikogruppen, gefragt sein. Umso wichtiger ist es für alle Akteure, die Weichen mit Blick auf die Zukunft richtig zu stellen.

Das sind die wichtigsten Fitness-Trends, die die ISPO (Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) gemeinsam mit dem Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) ausgemacht hat und wir stellen die vier wichtigsten Trends für das Jahr 2021 vor.

 

Der Besuch im Studio/Praxis muss sicher sein

Viele Menschen bleiben in der Zeit des Lockdowns mit Laufen, Walken, Fitnessübungen in Eigenregie oder kostenlosen digitalen Angeboten in Form. Zwar wollen die meisten Fitness-Enthusiasten auch künftig wieder im Fitness-/ Yogastudio oder in der Physiotherapiepraxis trainieren, jedoch muss gewährleistet sein, dass das Training nicht mit der Gefahr einer Corona-Infektion einhergeht.

Eine Studie aus Oslo kommt zu einem beruhigenden Schluss: Halten alle im Fitnessstudio streng die Hygienevorschriften ein und zueinander Abstand, ist die Ansteckungsgefahr dort nicht größer als anderswo.

Unter dem Motto »Gesundheit braucht Fitness« erstellte ein sechsköpfiges Team aus Wissenschaftlern, einen Fünf-Punkte-Plan, der den Studios beim Neustart helfen soll, um das Infektionsrisiko in Studios so gering wie möglich zu halten. Daraus lassen sich folgende Tipps für Betreiber*innen und Mitglieder zusammenfassen:

  • Trainer*innen sollten Mikrofone benutzen, wenn sie einen Kurs leiten – dann müssen sie nicht so laut rufen und produzieren weniger infektiöse Aerosolwolken, falls sie das Virus in sich tragen. Insgesamt sollten Kursleiter*innen das Anfeuern in Grenzen halten und sich zurücknehmen.
  • Sportler*innen sollten auf intensive Belastungen verzichten, um ihr Atemminutenvolumen nicht zu sehr in die Höhe zu treiben. Abstand zu anderen Sportlern*innen und Trainern*innen ist Pflicht.
  • Wenn möglich, sollten nach jedem Kurs die Fenster geöffnet und 15 Minuten Pause zum Lüften eingelegt werden.
  • Klimaanlagen sind sicherer, wenn sie die Luft nicht zirkulieren lassen, sondern dem Raum Frischluft zufügen.
  • Die Betreiber*innen von Studios sollten über Corona-Ausbrüche in ihrem Landkreis auf dem Laufenden bleiben und ihr Personal und die Mitglieder informieren, falls die Infektionszahlen in der Umgebung anzusteigen beginnen.
  • Zusätzliche Barrieren, wie Plexiglas-Scheiben am Empfang, schützen Personal und Kunden.
  • Alle Anwesenden sollten sich vor und nach dem Studiobesuch die Hände waschen und möglichst desinfizieren. Wichtig ist, sich nicht ins Gesicht zu fassen, weil Viren dann auf Schleimhäute gelangen und in den Körper eindringen können.

Die Grundbedingung für Studiobetreiber*innen 2021 ist also, das Vertrauen der Gesundheitsbewussten zurückzugewinnen.

Digitalisierung im Fokus

In der Zeit der geschlossenen Studios sind die meisten Sport- und Fitness-Fans auf Onlineangebote ausgewichen. Virtuelle Meetings, Familientreffen und auch Sportkurse sind gar nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass der Bedarf nach Onlinekursen höher ist denn je.

Die Branche hat auf den erzwungenen Lockdown mit digitalen Angeboten für das Training zu Hause reagiert. Diese Möglichkeiten wurden intensiv genutzt und als klarer Mehrwert empfunden. Hohe Abrufzahlen von YouTube-Videos und die rege Teilnahme an Livestreams belegen dies.

Daher ist davon auszugehen, dass Onlinekurse, individuelle Beratungen und Personal Trainings per Zoom, Skype oder über andere Medien nicht einfach wieder verschwinden, sondern integrierter Bestandteil der Dienstleistung werden.

Laut eines Artikels der Fachzeitschrift fitness Management, einer der führenden Fachverlage der Fitness- und Gesundheitsbranche, wird sich »Das Studio der Zukunft … zu einem Content-Anbieter entwickeln, der seine Inhalte online und offline zur Verfügung stellt.
Das Unternehmen hält über digitale Medien regelmäßigen Kontakt zu seinen Kunden und ist durch integrierte Systeme über deren Aktivitäten und Zielerreichungsgrade informiert.
Das ermöglicht dem Studio, mit seiner Dienstleistung ‚Problemlöser‘ und wesentlicher Ansprechpartner bei den sport- und gesundheitsbezogenen Themen seiner Kunden zu sein. Der dadurch realisierte Kundennutzen ist die Basis für Umsätze, die das Geschäft zukunftssicher und profitabel machen.«
(Jost-H. Roth, fitness Management, 15.08.2020)

Ein Trend für 2021 wird es daher sein, (digitale) Angebote zu schaffen, die diesen »persönlichen Moment« kreieren und uns innerhalb des Gesundheitsangebots so nachhaltig motivieren. Hierbei kann eine Kombination mit persönlichen Angeboten wie Vorträgen oder Coachings ein optimales Format darstellen.

Schaffen es die Teilnehmer*innen, ihren persönlichen Moment in ein Selbstlernprogramm zu überführen, bei dem der vertraute Coach an ihrer Seite bleibt, gelingt der Erfolg für einen positiven Trainingseffekt oder sogar eine Verhaltensänderung.

Sport im Freien

Das Thema Outdoor-Fitness gewinnt gerade wegen Corona an Bedeutung: Intensives Training ist wegen des Luftzugs draußen viel weniger gefährlich als drinnen. Anbieter*innen sollten deshalb immer mehr Geräte und Aktivitäten nach draußen verlagern. Das schafft mehr Sicherheit bei den Teilnehmern*innen.

Bereits in den Sommermonaten haben sich einige machtfit-Anbieter*innen dafür entschieden die Trainingseinheiten in naheliegende Parks zu verlagern und sind damit auf positive Resonanz bei den Teilnehmern*innen gestoßen.

Das Thema Outdoor-Fitness gewinnt gerade wegen Corona an Bedeutung

» Outdoor-Fitness gewinnt immer mehr an Bedeutung

Die mentale Gesundheit rückt noch stärker in den Vordergrund

Schon die Römer wussten, dass körperliches Wohlbefinden die geistige Verfassung positiv beeinflusst. So hieß es schon bei ihnen: »Mens sana in corpore sano – Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.« Juvenal (60-140 n.Chr.)

Homeoffice, Ausgangsbeschränkungen, eingeschränkte soziale Kontakte, Kurzarbeit: All das hat große Auswirkungen auf die Psyche. Daher ist es umso wichtiger, zwischendurch eine kleine Auszeit zu nehmen und dem Körper etwas Gutes zu tun. Ob Meditation, Yoga oder Atemübungen – die Nachfrage nach Selfcare und Achtsamkeitsübungen ist dieses Jahr groß.

Deshalb gewinnt die Förderung der psychischen Gesundheit, als Teil eines guten Angebots im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, zunehmend an Bedeutung.

Die Pandemie wird die Gesundheitsbranche verändern. Das Bewusstsein, dass man für den Zustand seines Körpers selbst verantwortlich ist, hat sich bei vielen Menschen gerade in der Zeit des Lockdowns verstärkt. Gesunde Ernährung, Sport und mentale Gesundheit sind besonders wichtig für die Lebensqualität.

In dem Interview »Das Beste daraus machen« hat die Fachzeitschrift fitness MANAGEMENT gemeinsam mit dem Fitnessexperten Dr. Paul Bedford über die Kundenbindung in Zeiten der Corona-Pandemie und auch über die Perspektiven für den Restart nach dem zweiten Lockdown gesprochen. Dr. Paul Bedford (Fitness Guru Ltd) ist in der Fitness- und Gesundheitsbranche bekannt wie ein »bunter Hund« und ein gefragter Speaker, wenn es um aktuelle Marktentwicklungen, insbesondere das Thema Kundenbindung geht und sein Fazit lautet: »Die Studios werden kreativ sein müssen – gar nicht mal für die Neukunden, die kennen es ja nicht anders, sondern für die Kunden, die das alte, gruppendynamische Trainingserlebnis gewöhnt waren. Aber auch diese Herausforderung können wir meistern, wenn wir sie annehmen. Wir müssen kreativ sein und Alternativen anbieten.«
(Jürgen Wolff, fitness MANAGEMENT, 22.02.2021)

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie sich das BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement) seit Beginn der Corona-Pandemie verändert hat? Dann lesen Sie jetzt unseren neuen Artikel »BGM im Wandel – Wie Corona Unternehmen verändert«.

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