Wer fragmentiert arbeitet, verliert Effizienz und Argumentation. Wer nicht messen kann, verliert Budget. Wer nicht differenziert aktiviert, verliert Reichweite.
58 %
können Wirkung nicht belastbar messen
55 %
arbeiten mit einem Anbieter-Flickenteppich
62 %
erreichen die Belegschaft nicht differenziert
75 %
nennen Mental Health als Priorität Nr. 1
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Die Daten dieses Reports stammen aus einer Primärerhebung der hr health Community von machtfit. Befragt wurden Fach- und Führungskräfte, die BGM und Corporate Health in ihren Organisationen täglich verantworten: Menschen mit direktem Blick auf Budgets, Angebote und Wirkung. Die Ergebnisse sind als Muster und Tendenzen zu lesen: Sie bilden den Normalzustand in einem Segment ab, das repräsentativ für die Herausforderungen mittelgroßer bis großer Unternehmen in Deutschland ist.
Erhebungszeitraum: April 2026
Befragte: HR- und BGM-Verantwortliche aus deutschen Unternehmen (keine machtfit-Kunden)
Datenbasis: n = 55 Unternehmen; 91 % mit 500+ Mitarbeitenden; 58 % BGM-Verantwortliche, 16 % HR-Verantwortliche
Auswertung: Deskriptive Analyse, Kreuzauswertungen nach Unternehmensgröße, Branche und strategischer Verankerung; Convenience-Sample
Zwischen »BGM ist wichtig« und »BGM ist strategisch verankert« liegt eine Lücke, in der Budgets stagnieren und Wirkung unsichtbar bleibt. Gesundheitsangebote existieren, werden aber nicht als Steuerungsinstrument geführt.
Wer mit Nutzungsdaten ins nächste Budget- oder Strategiegespräch geht statt mit einer Maßnahmenliste, führt ein anderes Gespräch – und bekommt andere Antworten.
58 % können die Wirkung ihrer Gesundheitsmaßnahmen nicht belastbar messen. 47 % kämpfen mit zu geringer Nutzung vorhandener Angebote, ebenso viele mit der Schwierigkeit, passende Angebote für unterschiedliche Bedarfe zu finden. Die Herausforderungen sind nicht isoliert, sondern systemisch verkettet: Ein gutes Angebotsportfolio allein ändert daran nichts.
Werden die richtigen Angebote an die richtigen Menschen ausgespielt? Werden sie tatsächlich genutzt? Und was verändert sich dadurch bei der Zufriedenheit? Wer heute keine der drei Antworten hat, weiß, wo der erste Schritt liegt.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen verwaltet Gesundheitsangebote über mehrere parallele Lösungen – ohne zentrale Steuerungslogik. Welchen messbaren Unterschied macht es, ob ein Unternehmen auf eine zentrale Lösung setzt oder mehrere Anbieter parallel verwaltet?
Die Antwort gibt es im vollständigen Report in der hr health Community.
62 % der Befragten erreichen ihre Belegschaft nicht oder nur lückenhaft differenziert. Wer Bürobeschäftigte, Schichtarbeitende und Außendienst mit der gleichen Logik bedient, verliert die Breite.
Relevanz entsteht durch Differenzierung, nicht durch Angebotsvolumen. Was zählt, ist die Mechanik, mit der verschiedene Gruppen tatsächlich erreicht werden – nicht die Anzahl der Programme dahinter.
Das Thema Mental Health ist längst kein Trend mehr. Wer hier keine systematische Antwort hat, verliert an Relevanz bei der eigenen Belegschaft und im Wettbewerb um Talente.
Mental Health-Angebote verpuffen, wenn sie nur auf dem jährlichen Gesundheitstag auftauchen. Entscheidend ist, ob es ein Angebot gibt, das Mitarbeitende jederzeit und anonym nutzen können – auch im Schichtdienst. Und ob gemessen wird, wie viele das tatsächlich tun: Wer diese Zahl kennt, hat ein belastbares Argument.BGM als letzte analoge HR-Funktion
BGM ist in vielen Unternehmen noch eine weitgehend analoge Funktion, der Digitalisierungsgrad variiert stark nach Betriebsgröße. Wie weit ist der Rückstand und ab welcher Betriebsgröße beginnt der Aufholprozess?
Die Antwort gibt es im vollständigen Report in der hr health Community.
Mehr als die Hälfte der Befragten wird selten oder nie nach dem ROI gefragt. Das klingt zunächst komfortabel, ist aber gefährlich: Wo keine Wirkung nachgewiesen wird, steht das Budget bei der nächsten Sparrunde als Erstes zur Disposition.
Wenige Kennzahlen reichen als Einstieg: z.B. Nutzungsquote, Feedback-Score, Krankenstand-Entwicklung in teilnehmenden Gruppen. Wer diese in sechs Monaten vorlegen kann, ist vorbereitet. Wer erst anfängt zu messen, wenn der Vorstand fragt, hat zu spät angefangen.
Ob das BGM-Budget 2026 steigt oder unter Druck steht, hängt direkt mit strategischer Verankerung und Messfähigkeit zusammen. Wie weit läuft der Budgettrend zwischen strategisch verankertem und nicht-strategisch verankertem BGM auseinander?
Die Antwort gibt es im vollständigen Report in der hr health Community.
Branchen mit stärkerem Systemdenken investieren, Branchen mit höherem operativen Druck stoppen. Wo BGM strategisch verankert und messbar ist, wird investiert. Fehlende Verankerung macht Gesundheitsangebote zum ersten Sparposten.
Welche Angebote würden wegfallen – und wen würde das konkret treffen? Wenn Du das nicht genau sagen kannst, ist das das erste Problem, nicht das Budget. Nutzungsdaten zeigen dem Vorstand, was wirklich relevant ist.
Die offene Abschlussfrage des Reports liefert einen ungesteuerten Blick darauf, was die hr health Community wirklich beschäftigt. Was steht ganz oben auf der Liste und was taucht auffälligerweise nicht auf?
Die Antwort gibt es im vollständigen Report in der hr health Community.
Das Netzwerk für HR-Verantwortliche, die Gesundheit strategisch denken.