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Wie man BGM in den Arbeitsalltag integriert – Interview mit der ADS

Wie man BGM in den Arbeitsalltag integriert – Interview mit der ADS

Interviews

Kirsten Reinke, Luzia Slabon

Das Unternehmen ADS ist seit letztem Jahr ein begeisterter und engagierter machtfit-Kunde. Über 600 Mitarbeiter können Kurse rund um Ernährung, Bewegung, Entspannung und Gesundheit auf der Plattform nutzen. In diesem Interview sprechen wir mit Kirsten Reinke, Abteilungsleiterin Personal und Luzia Slabon, Mitarbeiterin in der Personalabteilung und Ansprechpartnerin für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Wir diskutieren mit den beiden über Gesundheit im Arbeitsalltag, die Entwicklungsmöglichkeiten von Betrieblichem Gesundheitsmanagement in den nächsten Jahren und den Beitrag, welchen machtfit bei der ADS leistet.

 

Frau Reinke, bitte erklären Sie doch einmal in 2-3 Sätzen was die ADS macht und wie viele Mitarbeiter bei Ihnen arbeiten?

Kirsten Reinke: Wir sind die ADS, die Allgemeine Deutsche Steuerberatungsgesellschaft und bieten steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratungsleistung an. Hiermit richten wir uns an mittelständische Unternehmen. Mittlerweile sind wir bundesweit mit 25 Standorten vertreten. Diese dezentrale Organisation mit ganz unterschiedlichen Mitarbeiterzahlen an den jeweiligen Standorten ist für unser betriebliches Gesundheitsmanagement die größte Herausforderung.

Welches Aufgabengebiet verantworten Sie selbst bei der ADS?

Kirsten Reinke: Ich leite die Personalabteilung hier in der Zentrale und Frau Slabon ist für das Betriebliche Gesundheitsmanagement zuständig. Wir beide sind aus der Personalabteilung heraus die Vertreter des betrieblichen Gesundheitsmanagements innerhalb der ADS.

Gibt es noch weitere Mitarbeiter, die in Deutschland am Thema BGM bei Ihnen arbeiten?

Luzia Slabon: Nein, das Thema wird aus der Personalabteilung heraus gesteuert, also aus dem Gesundheitsmanagement. Wir haben aber einen Lenkungskreis für betriebliches Gesundheitsmanagement, der sich aus mehreren Mitarbeitern und auch Führungskräften an den einzelnen Standorten zusammensetzt. Wir treffen uns regelmäßig, um den Ist-Zustand zu analysieren und daraus Maßnahmen für die ADS abzuleiten. Es gibt also Mitarbeiter, die sich nicht direkt mit diesem Themenbereich beschäftigen, aber in dem Lenkungskreis vertreten sind.

Wie sind Sie auf machtfit aufmerksam geworden?

Kirsten Reinke: Durch die Empfehlung eines Partners aus unserem Netzwerk. Im Rahmen eines Treffens haben wir dort unsere Problematik der dezentralen Organisation geschildert. Unser Austauschpartner hat die Plattform allerdings selbst nicht genutzt.

Welchen Beitrag zu ihrem erfolgreichen BGM hat die Zusammenarbeit mit machtfit geleistet?

Luzia Slabon: Mit unseren 25 Standorten haben wir die Herausforderung, unseren Mitarbeitern überall individuelle Gesundheitsmöglichkeiten bieten zu wollen. Durch die unterschiedlichen Größen der Zweigniederlassungen und Gegebenheiten vor Ort, ist es sehr schwierig Angebote zu schaffen, welche die Bedürfnisse aller oder vieler Mitarbeiter treffen. Das Thema Gesundheit ist unserer Erfahrung nach ein sehr individuelles Thema. Zum Beispiel ist an einigen Standorten ein Yoga-Kurs zustande gekommen, weil die Mitarbeiter sich dort dafür interessiert und angemeldet haben. Aber oftmals war es eben so, dass die Mitarbeiter sich für unterschiedliche gesundheitsfördernde Angebote interessiert haben. Dann konnten wir für diese zu kleinen Gruppen aber keine Inhouse-Kurse anbieten.

Wir wollten individuelle Angebote ermöglichen und bezuschussen. Diese haben bzw. hätten einen hohen administrativen Aufwand bei uns verursacht.

Dementsprechend haben wir dann in einer Mitarbeiterbefragung abgefragt, was sich unsere Mitarbeiter zum Thema Gesundheitsförderung noch wünschen bzw. wie zufrieden sie mit dem Gesundheitsmanagement bei uns sind. Dort haben die Mitarbeiter dann den Wunsch geäußert, dass mehr individuelle Maßnahmen im Unternehmen angeboten werden sollten. Aus diesem Ergebnis haben wir dann abgeleitet, dass wir mehr Angebote schaffen möchten. Es war aber das Problem, dass es einen hohen administrativen Aufwand erzeugt, wenn Rechnungen von unterschiedlichen Anbietern bei uns eintreffen. Diese müssen dann nämlich erstmal entsprechend geprüft und einzeln freigegeben werden. An dieser Stelle nimmt uns machtfit einen großen organisatorischen Aufwand ab. machtfit sucht die Anbieter für uns und wir bekommen monatlich Rechnungen pro Standort für alle Maßnahmen, die dort in Anspruch genommen wurden.

Wie ist das Feedback der Kollegen?

Luzia Slabon: Wir sind ja erst in 2016 mit einem Pilotprojekt mit machtfit gestartet und seit September 2017 sind jetzt alle Standorte auf der Plattform aktiv und angeschlossen.

Wir haben eine Registrierungsquote von aktuell 75 %. Wenn man bedenkt, dass wir erst vor wenigen Wochen gestartet sind, ist das echt eine gute Quote.

Mussten Sie Fürsprecher intern gewinnen um das Thema erfolgreich zu implementieren? Und wer waren diese?

Luzia Slabon: Zum einen kam das Thema ja aus dem Lenkungskreis und dort gab es schon Fürsprecher. Die Geschäftsführung steht natürlich auch voll hinter diesem Thema, weil das betriebliche Gesundheitsmanagement bei uns auch in der Strategie verankert ist und wir auch die Führungskräfte vorher entsprechend über dieses Vorhaben informiert haben. Durch das Pilotprojekt mit machtfit hatten wir Führungskräfte, die bereits Erfahrungen mit der machtfit-Plattform gesammelt haben von denen wir berichten konnten. Die Führungskräfte haben anhand der Informationen, die wir vorab in einer Präsentation zur Verfügung gestellt haben, selbst in den Zweigniederlassungen kommuniziert, dass es die machtfit-Plattform jetzt gibt und warum wir uns für dieses Angebot im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements entschieden haben.

Sie sind ja selbst auch Nutzerinnen. Wie nutzen Sie die Plattform?

Luzia Slabon: Da die Plattform erst seit zwei Wochen bei uns in der Zentrale in Hamburg freigeschaltet ist, habe ich selbst noch keine Angebote gebucht. Ich habe aber schon in den Angeboten gestöbert und dabei auch einige interessante Kurse gefunden. Ich vermute, dass ich diese auch demnächst nutzen werde, möchte mich aber vorher noch mit meinen Kollegen absprechen, weil ich es doch immer leichter finde, den inneren Schweinehund in der Gruppe zu überwinden.

Kirsten Reinke: Ich schließe mich daran an, es steht tatsächlich sogar heute in meinem Kalender. Ich werde heute explizit nach Yoga Angeboten suchen.

Wie sieht für Sie BGM 2030 aus?

Luzia Slabon: Wir werden natürlich viele Veränderungen in der Gesellschaft durchmachen. Der demographische Wandel hat zur Folge, dass mehr Angebote für ältere Menschen geschaffen werden müssen. Gleichzeitig entstehen durch die Digitalisierung ganz neue Möglichkeiten im BGM. Mitarbeiter werden an unterschiedlichen Standorten arbeiten und dort erreicht werden müssen, sodass die Digitalisierung auch im BGM immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wobei wir natürlich den persönlichen Kontakt nicht vergessen dürfen. Dieser wird in Zukunft bei uns eine noch wichtigere Rolle spielen.

Schlagwörter wie #newwork sind stark im Trend – wie wird sich die Personalarbeit und die Rolle der HR-Manager in den nächsten Jahren Ihrer Meinung nach ändern?

Kirsten Reinke: Wir werden uns natürlich den Themen Digitalisierung und Individualisierung stellen. Wir müssen mehr die Rolle des persönlichen Kontakts übernehmen, denn trotz aller Themen, die digital abgebildet sind, wird dies aus unserer Sicht wichtiger werden. Dementsprechend müssen wir uns individuell aufstellen und begleiten.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

 

Über ADS

ADS steht für »Allgemeine Deutsche Steuerberatungsgesellschaft mbH« und bietet Ihnen mehr, als häufig von einem Steuerberater erwartet wird. Mehr Initiative, mehr Engagement, mehr Beratung – über die klassischen Dienstleistungen des Steuerberaters hinaus. Erwarten Sie von der ADS transparente Zahlen, nachvollziehbare Handlungsempfehlungen und besondere Initiative bei allen betriebswirtschaftlichen Themen. Rechnen Sie mit unserer intensiven Analyse und unserem partnerschaftlichen Einsatz. Verstehen Sie Ihren Steuerberater und handeln Sie richtig und konsequent. Wir halten Ihnen den Rücken frei und sorgen für Entlastung in Ihrem BackOffice. Wir sind für Sie da bei der laufenden Steuerberatung, bei der betriebswirtschaftlichen Auswertung und bei vielen weiteren wichtigen Themen – von der Nachfolgeregelung über private Absicherung, Notfallvorsorge bis zur Vermögensplanung. Herzlich willkommen bei der ADS.

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2011 gegründet, vertrauen heute über 250 Unternehmen und 300.000 Nutzer in Deutschland auf machtfit. Zu unseren Kunden gehören u. a. Bayer, Vattenfall, Deutsche Bahn oder Lufthansa.

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