Zwei Themen sind für deine Budgetrunde 2027 am wichtigsten: Angebote gezielt steuern, von der Verankerung über die Anbieterlandschaft bis zur Erreichbarkeit einzelner Gruppen, und Wirkung nachweisen.
70 %
organisieren ihr Gesundheitsangebot ohne zentrale Steuerung & Auswertung
65 %
erreichen ihre Belegschaft nicht differenziert
61 %
nennen fehlende Wirkungsmessung als größte Herausforderung
+26 %
höhere Zufriedenheit bei aktiv gesteuerten Angeboten
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Die Daten dieses Reports stammen aus drei getrennt erhobenen Quellen, die bewusst nicht kausal miteinander verrechnet werden: einer Primärerhebung der hr health Community von machtfit (Diagnose), einem externen Vergleichspanel als Markt-Baseline sowie dem internen machtfit Wirkungsreport 2026 als Beleg für aktiv gesteuerte Angebote. Befragt wurden HR- und BGM-Verantwortliche mit direktem Blick auf Budgets, Angebote und Wirkung
sowie Mitarbeitende in Unternehmen mit und ohne aktive Steuerung ihrer Gesundheitsangebote. Die Ergebnisse sind als Muster und Tendenzen zu lesen, nicht als Kausalbeweis: Sie zeigen, wie sich Zufriedenheit, Wahrnehmung und Wirkung unterscheiden, je nachdem, ob ein Gesundheitsangebot aktiv gesteuert wird oder nicht.
Datenbasis 1 – Community-Umfrage (extern, Diagnose)
» Erhebungszeitraum 09.04.–19.05.2026
» HR- und BGM-Verantwortliche der hr health Community, Unternehmen ohne machtfit-Bezug
» n = 66
» Convenience-Sample; die Teilnehmenden sind in der Community aktiv und damit tendenziell
überdurchschnittlich mit dem Thema befasst
Datenbasis 2 – Vergleichspanel (extern, Markt-Baseline)
» Erhebungszeitraum 2026
» Beschäftigte in Unternehmen mit 1.000+ Mitarbeitenden & Zugang zu Gesundheitsangeboten, ohne machtfit-Bezug
» n = 1.828
» externe Baseline zum Vergleich mit aktiv gesteuerten Angeboten
Datenbasis 3 – machtfit Wirkungsreport 2026 (intern, Beleg)
» Erhebungszeitraum 2026 (Vorjahresvergleich 2025)
» aktive machtfit-Nutzende bei machtfit-Kunden
» n = 11.827
» Tendenz, kein Kausalbeweis; aktive Nutzende sind bereits eine selbst gewählte Gruppe
Nur 30 % der befragten Unternehmen verankern Gesundheit strategisch auf Geschäftsführungsebene. Der Rest sieht Gesundheit als eines von vielen HR-Themen oder priorisiert es noch gar nicht. Die Folge zieht sich durch den ganzen Report: 70 % steuern ihr Angebot ohne zentrale Auswertung, 65 % erreichen ihre Belegschaft nicht differenziert, und 61 % nennen fehlende Wirkungsmessung als größte Herausforderung.
Was gezielte Steuerung ändert zeigt der Wirkungsreport: Bei Unternehmen, die ihr Angebot bereits aktiv steuern, liegen Zufriedenheit, Angebotswahrnehmung und Employer-Branding-Werte gegenüber dem externen Vergleichspanel durchgängig höher, bei einzelnen Werten um bis zu 42 Prozentpunkte.
Für die Budgetrunde 2027 heißt das: Das eigentliche Risiko sitzt in der fehlenden Steuerung und im fehlenden Nachweis, nicht im Budget selbst. Der erste Schritt dafür liegt nicht im nächsten Angebot, sondern in der nächsten Sitzung mit deiner Geschäftsführung.
Bevor es um Ursachen und Lösungen geht, ein Blick auf die Zahlen, die in jeder Budgetrunde ohnehin auf dem Tisch liegen: Wie sieht die Gesundheitsbudget-Realität 2026 gerade aus?
38 % der Unternehmen planen ihr Gesundheitsbudget 2026 unter Spardruck.
Die anderen: Ein Teil investiert trotz Unsicherheit weiter, beim Rest steht die Entscheidung noch aus. Wo steht ihr gerade?
Die genaue Verteilung und einen Impuls für die nächste Budgetsitzung findest du im vollständigen Report in der hr health Community.
Der Befund lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Gesundheit gilt als wichtig, wird aber selten strategisch geführt. Nur 30 % der Unternehmen verankern Gesundheit strategisch auf Geschäftsführungsebene, der Rest sieht sie als eines von vielen Themen oder priorisiert sie noch gar nicht. Wie sich das auswirkt, zeigt ein Vergleich: Unternehmen mit strategischer Verankerung beantworten die ROI-Frage zwölfmal häufiger mit echten Daten und investieren 2026 deutlich öfter trotz Unsicherheit weiter.
Was sind die größten Herausforderungen beim Thema Mitarbeitergesundheit aktuell? Und wie hängt strategische Verankerung mit BGM-Stellenwert, Budget & Wirkungsnachweis zusammen? Exklusiv in der hr health Community.
70 % der befragten Unternehmen organisieren ihr Gesundheitsangebot ohne zentrale Steuerung. Nur 15 % nutzen bereits eine Plattform mit zentraler Steuerung und Auswertung.
Das ist mehr als eine Frage der Übersicht. Zu viele parallele Auswahlmöglichkeiten führen nicht automatisch zu mehr Nutzung, sie können sie sogar bremsen, weil das Entscheiden selbst zum Aufwand wird. „Zentral“ heißt dabei nicht automatisch ein einziger Anbieter, sondern ein Ort, an dem Auswahl, Zugang und Auswertung zusammenlaufen. Das unterscheidet echte Steuerung von einem bloßen Anbieterwechsel.
Passen alle laufenden Verträge, Logins und Ansprechpartner eurer Anbieterlandschaft auf eine einzige Seite? Falls nicht, ist das selbst schon der Beleg für Fragmentierung, und eine gute Grundlage für das nächste Gespräch mit der Geschäftsführung
Quelle: Vergleichspanel 2026, n = 1.828. machtfit Wirkungsreport 2026, n = 11.827. Prozentzahl entspricht dem Anteil an »stimme zu« und »stimme voll und ganz zu« Angaben.
Falls nein, wähle nicht alle auf einmal: Nimm dir für die nächsten drei Monate genau eine bislang schlecht erreichte Gruppe vor, zum Beispiel Schichtdienst, und teste dort einen digitalen, automatisiert zugespielten Zugang. Ein sauber gemessener Piloterfolg überzeugt in der Budgetrunde mehr als eine unbelegte Gesamtstrategie.
Steuerung erhöht nicht nur die Attraktivität des Gesundheitsangebots. Sie beeinflusst auch wie passend und abwechslungsreich Mitarbeitende das Angebot erleben.
Quelle: Vergleichspanel 2026, n = 1.828. machtfit-Wirkungsreport 2026, n = 11.827. Prozentzahl entspricht dem Anteil an »stimme zu« und »stimme voll und ganz zu« Angaben. Beispielitem: »Das Angebot ist abwechslungsreich«.
58 % der Unternehmen werden selten bis nie nach dem ROI ihres Gesundheitsangebots gefragt. Das heißt nicht, dass das Budget deshalb sicher ist: Wo Wirkung nicht belegt werden kann, steht es trotzdem zur Diskussion. Nur 9 % können bei jeder Nachfrage tatsächlich mit belastbaren Daten antworten. 14 % werden regelmäßig gefragt und haben genau diese Daten nicht, sie stehen am häufigsten unter Nachweisdruck, ohne die Daten zu haben, um darauf zu antworten.
Könntet ihr die ROI-Frage heute mit belastbaren Daten beantworten? Falls nicht, wartet nicht auf die nächste Nachfrage aus dem Vorstand. Legt noch vor der Budgetrunde eine einzige, einfach zu erhebende Kennzahl fest, etwa Gesamtzufriedenheit mit dem Angebot, und messt sie ab sofort halbjährlich mit derselben Frage.
Der Unterschied zeigt sich am deutlichsten bei Zufriedenheit, Gesundheit und Arbeitgebermarke.
Referenzgröße ist der Wirkungsreport 2026, die jährliche Befragung bei Unternehmen, die ihr Angebot bereits aktiv steuern, im Vergleich zum externen Panel ohne diese Steuerung. Zwei der stärksten von sieben gemessenen Werten zeigen, wie groß der Unterschied ausfällt:
Fünf weitere Werte, darunter einer zu realem Gesundheitsverhalten und vier zu Employer-Branding-Effekten wie Wertschätzung, Weiterempfehlung und Bindung, zeigen dasselbe Muster in unterschiedlicher Stärke.
Das ist der eigentliche Budgetpunkt: Wirkung, die sich messen lässt, ist selbst schon ein Argument fürs Budget.
Mit Zahl und Handlungsimpuls: in der hr health Community.
Fünf Hebel aus diesem Report lassen sich direkt in die nächste Budgetsitzung mitnehmen:
» Corporate Health Insight Report 2026
» CHS Baustein ANALYZE – Wirkung belegen
» Erfolgsstory Raiffeisen-Volksbank eG
Das Netzwerk für HR-Verantwortliche, die Gesundheit strategisch denken.