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DAK-Gesundheitsreport Sucht 4.0: Folgen für die Arbeitswelt

DAK-Gesundheitsreport Sucht 4.0: Folgen für die Arbeitswelt

BGM Studien
Der DAK-Gesundheitsreport 2019 »Sucht 4.0« offenbart besorgniserregende Fakten: 160.000 Erwerbstätige sind alkoholabhängig, 400.000 Beschäftigte sind computerspielsüchtig und 6,5 Millionen Berufstätige sind Raucher. Die Folgen für Arbeitgeber sind enorm, da die Produktivität der Betroffenen leidet und Fehlzeiten steigen. Die Gesundheitsförderung in Unternehmen wird daher immer wichtiger.

Wir haben für Sie die wesentlichen Erkenntnisse des aktuellen Reports zusammengefasst und zeigen Ihnen, wie Sie mit Gesundheitsförderung und Prävention betroffenen Mitarbeitern helfen und so Fehlzeiten im Unternehmen reduzieren.

 

Deutschlands größte Suchtfaktoren in Unternehmen

» Rauchen

Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport bleibt rauchen die meist verbreitete Sucht. Repräsentativen Umfragen zur Folge, rauchen in Deutschland 6,5 Millionen Berufstätige – jeder zweite sogar während der Arbeitszeit.

» Computerspiele

Die Computerspielsucht verbreitet sich in Deutschland. Insgesamt spielt mehr als jeder zweite Erwerbstätige. Dadurch rückt das Thema Gaming in den Fokus: 2,6 Millionen Beschäftigte fallen in die Gruppe mit auffällig hohem Nutzungsverhalten von Computerspielen, wovon jeder Vierte sogar während der Arbeitszeit spielt. Die Zahl der Computerspielsüchtigen Berufstätigen beläuft sich auf 400.000. Von dieser Gruppe sagt ein Drittel, dass Sie wegen des Spielens in den letzten drei Monaten bei der Arbeit abgelenkt oder unkonzentriert war.

» Alkohol

Etwa vier Millionen Erwerbstätige haben einen riskanten Alkoholkonsum, der in Krankheit oder Abhängigkeit ausufern könnte. Rechnerisch ist das jeder zehnte Arbeitnehmer. Dem Report »Sucht 4.0« nach gibt es in Deutschland 160.000 alkoholabhängige Berufstätige. Häufiges Arbeiten an der Grenze der Leistungsfähigkeit oder starker Termindruck sind oftmals Faktoren für einen erhöhten Alkoholkonsum.

»Jeder neunte Arbeitnehmer mit riskantem Trinkverhalten gibt an, in den letzten drei Monaten wegen Alkohol abgelenkt oder unkonzentriert bei der Arbeit gewesen zu sein. Bei Erwerbstätigen mit einer möglichen Alkoholabhängigkeit sagt dies fast jeder Zweite (47,3 %).«

DAK-Gesundheitsreport 2019 »Sucht 4.0«

Die Folgen von Suchterkrankungen

1. Deutlich höhere Fehlzeiten

Betroffene Mitarbeiter fehlen im Verhältnis zu ihren Kollegen häufiger: Der Krankenstand ist mit 7,6 % doppelt so hoch. Dabei ist hervorzuheben, dass die Suchtproblematik nur in den wenigsten Fällen der Grund für die Krankschreibung ist. Ärztliche Diagnosen sind in diesem Zusammenhang häufig psychische Leiden, Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen und Atemwegserkrankungen.

2. Hoher volkswirtschaftlicher Schaden

Durch die eingeschränkte Leistungsfähigkeit von Suchtkranken können immense wirtschaftliche Schäden für Unternehmen entstehen. So sprechen Studien rückblickend für das Jahr 2007 von alkoholbedingten volkswirtschaftlichen Kosten in Höhe von 26,7 Mrd. Euro. Andere Suchtfaktoren fließen in diesen Wert nicht ein.

3. Gefährliche Abwärtsspirale bei Suchterkrankungen

Neben den wirtschaftlichen Kosten dürfen die individuellen und sozialen Auswirkungen der Betroffenen nicht vergessen werden. Besonders betroffen ist die Familie und Suchterkrankungen haben für Betroffene auch gravierende körperliche und psychische Auswirkungen; sie reduzieren die Lebenserwartung, können zum Verlust des Arbeitsplatzes führen und manchmal auch den sozialen Abstieg einleiten.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung wird immer wichtiger

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ausschlaggebend für reibungslose Abläufe in Unternehmen. Dabei dürfen die Themen Suchterkrankung und betriebliche Prävention nicht vernachlässigt werden. Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern gesundheitsfördernde Maßnahmen anbieten, um betroffenen Kollegen zu helfen. Zusätzlich sind präventive Maßnahmen in Firmen unabdingbar, um die Mitarbeiter zu schützen. Die Zunahme von Suchtdiagnosen bei Arbeitnehmern ist längst kein Geheimnis mehr und die Notwendigkeit zum Handeln ist für Firmen gegeben.

 

Was tun, wenn Mitarbeiter Suchtanzeichen zeigen?

In kleinen Unternehmen kommt es genauso vor wie in mittelständischen Unternehmen oder in Konzernen, dass Mitarbeiter von Suchtmitteln abhängig sind oder diese riskant konsumieren. Die Führungskräfte sind in diesem Fall besonders gefordert: Vorgesetzte müssen zum einen dafür sorgen, dass der Beschäftigte die geforderten Anforderungen erfüllt und der Betrieb weiterläuft. Zum anderen hat der Vorgesetzte eine besondere Fürsorgepflicht. Daher ist es notwendig, ein gut geplantes Gespräch zu führen. Allerdings sollten Diagnosen oder Vorwürfe unbedingt vermieden werden. Eine Diagnose kann nur ein Arzt vornehmen. Bieten Sie im Gespräch Unterstützung und Lösungsansätze an. Um sich wichtige Hilfe von außen zu holen, bietet die Gesundheitsplattform von machtfit verschiedene Möglichkeiten: Hier finden Unternehmen und ihre Mitarbeiter ein breites Angebot zur Suchtprävention, wie z. B. Kurse zur Alkohol- und Rauchentwöhnung. Betroffene Mitarbeiter wählen auf der machtfit-Plattform ganz individuell das passende Angebot aus: Neben Einzelcoachings gibt es Seminare, abgerundet wird das Angebot durch verschiedene Online-Coachings.

 

Vorbeugung durch Gesundheitsförderung des Arbeitgebers

Für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Suchtprävention ein wichtiger Baustein. Bestandteile der Suchtprävention in Unternehmen können folgende Punkte sein:

  • Fortbildung der Führungskräfte zum Thema Suchtprävention
  • Breites Angebot an Gesundheitskursen für die Mitarbeiter, z.B. durch die Nutzung der Gesundheitsplattform von machtfit
  • Schaffung von verlässlichen Regeln, wie z. B. Verbot von Alkohol und Benennung von Ansprechpartnern
  • Interessierte Mitarbeiter zu Suchtkrankenhelfer ausbilden lassen
  • Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung Belastungen und Risiken erfassen, die zu Suchtproblemen führen können

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