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DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021: Mitarbeitende wünschen sich mehr Gesundheitsangebote

DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021: Mitarbeitende wünschen sich mehr Gesundheitsangebote

BGM Studien

Wie hat sich die Arbeitssicherheit, der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und das psychische Wohlbefinden der Beschäftigten durch die SARS-CoV-2-Pandemie verändert? Um diese Frage zu beantworten, hat die DEKRA zusammen mit dem forsa-Institut eine Umfrage durchgeführt, an der 1.500 Beschäftigte aus allen Branchen teilgenommen haben.

Die Ergebnisse dieser Befragung und wichtige Erkenntnisse zu Themen wie Digitalisierung, Homeoffice, Ergonomie und psychische Belastung sind im aktuellen DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021 zusammengefasst.

Homeoffice: Vorteile und Risken

Eine der ersten Maßnahmen, die zu Beginn der COVID 19-Pandemie zum Infektionsschutz am Arbeitsplatz ergriffen wurden, war die Aufhebung der Präsenzpflicht und der Wechsel ins mobile Arbeiten, wo immer dies möglich war. War Homeoffice vor Corona eher die Ausnahme, wurde das Arbeiten in den eigenen vier Wänden durch die Pandemie eher zur Normalität. Die Unternehmen waren gezwungen, die Umstellung viel schneller und umfassender durchzuführen als geplant, und daneben auch am Arbeitsplatz vor Ort Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergreifen.

Beides ist laut dem DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021 auch in vielen Bereichen gut gelungen: Die überwiegende Mehrheit der Befragten fühlt sich sowohl am Arbeitsplatz (73 %) als auch im Homeoffice (97 %) sehr gut vor einer Infektion mit dem Corona-Virus geschützt.

Auch sonst hat das Arbeiten zu Hause für viele Befragte Vorteile wie zum Beispiel den Wegfall des Arbeitsweges (82 %) oder die flexible Einteilung der Arbeitszeit (67 %). Fast die Hälfte (46 %) der Befragten gab an, dass sie sich zu Hause sogar besser konzentrieren können als an ihrem Arbeitsplatz im Büro.

Doch es gibt auch Nachteile: So vermissen die Beschäftigten im Homeoffice vor allem den persönlichen Kontakt zu den Kollegen und Kolleginnen (71 %) und die Aufmerksamkeit des Arbeitgebers (23 %). Auch der Arbeitsplatz selbst ist ein Problem, denn längst nicht alle Beschäftigte haben in ihrer Privatwohnung den Platz und die Ausstattung für einen ergonomischen Arbeitsplatz. Das trägt vermutlich dazu bei, dass mehr als jeder dritte Befragte (36 %) unter Verspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen leidet. Auch die technische Ausstattung (Bildschirmgröße, instabiles Internet) oder die Arbeitsbedingungen (Lärm, Störungen durch integrierten Arbeitsplatz im Wohnumfeld) sind bei mehr als 20 % der Befragten nicht optimal. Umso wichtiger ist auch – oder gerade – in Zeiten der Pandemie die Gesundheitsprävention. Unternehmen können z.B. mit passenden Angeboten wie digitalen Challenges und Teambuildung-Maßnahmen die Mitarbeitenden wieder mehr zusammenbringen und gleichzeitig die Gesundheit stärken.

Vorteile

Nachteile

Status Quo: Gesundheitsprävention

Gesundheitsprävention ist nicht nur Privatsache, auch die betriebliche Gesundheitsförderung spielt für die Gesundheit des Einzelnen und damit auch für die Leistungsfähigkeit und den Erfolg des Unternehmens eine große Rolle. Die DEKRA Studie zeigt jedoch, dass es hierbei noch Verbesserungspotenzial gibt.

Nur etwa jede:r dritte Befragte berichtet von entsprechenden Angeboten seitens des Arbeitgebenden zur Gesundheitsförderung. Dabei häufig vertreten sind:

  • Vorsorgeuntersuchungen (31 %)
  • ergonomische Arbeitsplatzgestaltung (28 %)
  • Kooperation mit Fitnessstudios (28 %)
  • Gesundes Essen in der Kantine (22 %)
  • Stressmanagement oder Entspannungskurse (22 %)
  • Sportangebote (18 %)
  • Ernährungsangebote (13 %)

Im Vergleich zu einer ähnlichen DEKRA Studie aus dem Jahr 2017 sind die Angebote damit eher zurückgegangen, als dass sie – was wünschenswert gewesen wäre – ausgebaut wurden. Besonders erschreckend ist der Blick in die Arbeitsfelder. In den Bereichen Bildung und Gesundheit gaben 46 % im Bereich Handel und Außendienst sogar 62 % der Befragten an, keinerlei Gesundheitsförderung durch den Arbeitgebenden zu erhalten.

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz werden aktuell ebenfalls sehr selten berücksichtigt (26 %). Dabei gehören psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Fehltage und Frühberentungen. Den Beschäftigten selbst ist das Problem bewusst. So gaben in der DEKRA-Studie 88 % der Befragten an, dass arbeitsbezogener psychischer Stress eher zunimmt und dass die psychische Belastung mindestens genauso hoch ist wie die körperliche Belastung (71 %).

Die überwiegende Mehrheit der Befragten (80 %) ist der Meinung, dass die Unternehmen entsprechende Maßnahmen ergreifen müssten, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Genau hier kann und sollte das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen.

Potenziale des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)

Die Corona-Pandemie hat es auf eindrückliche Weise gezeigt: Die Arbeitswelt verändert sich ständig. Beschleunigte Arbeitsabläufe im Zuge der Digitalisierung fordern dauernde Erreichbarkeit und größere Flexibilität der Mitarbeitenden. Das kann zur Belastung werden und die Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und -motivation der Beschäftigten nachhaltig beeinträchtigen. Die Folgen zeigen sich in den steigenden Fehlzeiten und damit auch in der Leistungsfähigkeit des Unternehmens als Ganzes.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement kann mithilfe verschiedener Kennzahlen (z. B. Produktivität, Fehlzeiten, Fluktuation) bestehende Probleme identifizieren, analysieren und entsprechende Maßnahmen einführen. Diese sollten sich jedoch an dem individuellen Bedarf der Beschäftigten orientieren, der bei Büromitarbeiter:innen ganz anders aussehen kann als bei Mitarbeiter:innen in der Produktion oder im Außendienst.

Mit machtfit bieten Unternehmen ein ganzheitliches BGM an. In der breiten Angebotspalette findet jede:r Mitarbeitende ein Angebot passend zu den eigenen Interessen und Lebensumständen. Mit dem tagesaktuelle Reporting erhalten Führungskräfte zusätzlich Auskunft zum Nutzungsverhalten der Belegschaft und können zukünftige Maßnahmen entsprechend ausrichten.

Dr. Karin Müller, Leiterin des Bereichs »Mensch und Gesundheit« bei DEKRA weist in dem DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021 darauf hin, dass die Unternehmensführung hinter dem BGM stehen und die anvisierten Ziele und Maßnahmen »vorleben« muss. Angesichts der aktuellen Entwicklung von Fehlzeiten und Frühberentungen sollte der Schwerpunkt dabei auf der Bewältigung psychischer Belastungen liegen.

Fazit

Der DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021 hat gezeigt, dass es in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz immer noch ein großes Verbesserungspotenzial gibt. Dabei hat sich der Bedarf durch die pandemiebedingten Veränderungen der Arbeitswelt (zunehmende Digitalisierung, vermehrtes mobiles Arbeiten) in den letzten zwei Jahren geändert. Dies muss bei einer gesünderen Gestaltung der Arbeit berücksichtigt werden. Dazu gehört das Bewusstsein, dass das mobile Arbeiten sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Mitarbeitende wünschen sich vor allem Angebote zur Senkung der psychischen Belastung von ihrem Arbeitgebenden. Viele Unternehmen bietet zurzeit noch keinerlei Gesundheitsangebote. Es besteht dringender Handlungsbedarf, geeignete Maßnahmen zu etablieren, um den Anforderungen der Belegschaft nachzukommen. Das BGM bietet hierfür die entsprechenden Werkzeuge und Methoden, mit deren Hilfe die Unternehmen die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit nachhaltig verbessern können.

 

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