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Gallup-Studie zur Mitarbeiterbindung belegt: Nur 15 Prozent brennen für ihr Unternehmen

Gallup-Studie zur Mitarbeiterbindung belegt: Nur 15 Prozent brennen für ihr Unternehmen

BGM Studien
Der Kampf um Talente in Zeiten des Fachkräftemangels ist in vollem Gange, weshalb Arbeitgeber und Personalverantwortliche dem Thema Mitarbeiterbindung eine besonders hohe Priorität zuweisen. Umso mehr schockieren nun die Ergebnisse der aktuellen Gallup-Studie »Engagement Index«.

Laut der Untersuchung fühlen sich lediglich 15 % aller Mitarbeiter an ihr Unternehmen gebunden, genauso viele Befragte haben innerlich bereits gekündigt. Ganze 70 % der Arbeitnehmer erledigen zudem nur noch Dienst nach Vorschrift. Die repräsentative Gallup-Studie des gleichnamigen Beratungsunternehmens befragte dafür 1.413 Arbeitnehmer aus verschiedenen Branchen hinsichtlich ihrer Betriebszugehörigkeit und Mitarbeiterbindung.

Alarmierende Ergebnisse der Galupp-Studie_1

 

Fatale Folgen für den Unternehmenserfolg

Diese fehlende Mitarbeiterbindung wirkt sich stark auf den Unternehmenserfolg aus, was der Studienverantwortliche Marco Nink ebenfalls bestätigt:

»Arbeitnehmer, die sich emotional nicht an ihren Arbeitgeber gebunden fühlen, zeigen weniger Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein – und sie schweigen zudem häufiger zu Fehlentwicklungen.«

Denn laut dem Engagement Index hat jeder dritte Mitarbeiter mit geringer emotionaler Bindung in den letzten 12 Monaten mindestens einmal schwere Bedenken gegenüber seinem Vorgesetzen nicht geäußert. Bei den Mitarbeitern ohne emotionale Bindung schwieg sogar fast jeder Zweite. Bei den gering gebunden Arbeitnehmern beabsichtigen außerdem 69 % einen Jobwechsel in den nächsten drei Jahren, ein Drittel davon befindet sich bereits auf Jobsuche. Dabei profitieren sie von der guten Konjunktur: Fast zwei Drittel aller Befragten rechnen mit guten bis sehr guten Chancen bei der Jobsuche, wenn sie ihren Arbeitsplatz heute verlieren würden. Unternehmen dagegen kämpfen mit dieser Wechselbereitschaft und benötigen durchschnittlich 98 Tage, um eine vakante Stelle zu besetzen, das sind 35 Tage mehr als im Jahr 2007. Dazu kommen einige Monate, bis der Mitarbeiter produktiv arbeitet. Jeder Weggang bedeutet dabei auch ein Verlust an Erfahrung, Fachwissen und wichtigen Kontakten, was sich negativ auf das Unternehmensklima und die Kundenbeziehungen auswirkt.

 

Ursachen für geringe Mitarbeiterbindung

Grund für die fehlende Bindung sind laut der Studie die Führungskräfte: Nur jeder fünfte Arbeitnehmer fühlt sich durch seinen Vorgesetzten dazu motiviert hervorragende Arbeit zu leisten. Bei den gering gebunden Mitarbeitern sind es gerade einmal 15 %, bei den Arbeitnehmern ohne Bindung sogar lediglich 3 %.

Fast jeder fünfte Mitarbeiter hat im letzten Jahr sogar daran gedacht zu kündigen – alleine wegen seines direkten Vorgesetzten. In der Gruppe der »inneren Kündiger« war es fast jeder Zweite. Darüber hinaus gaben zwei von drei Arbeitnehmern an, im Laufe des Arbeitslebens mindestens einen schlechten Vorgesetzten gehabt zu haben. Von den befragten Chefs halten sich dagegen 97 % für gute Führungskräfte, weshalb wahrscheinlich auch nur 40 % eine Weiterbildung besuchten, um den Umgang mit Arbeitnehmern zu verbessern.

Alarmierende Ergebnisse der Galupp-Studie_2

 

Was wirklich zur Mitarbeiterbindung beiträgt

Der Faktor Bezahlung wurde bisher deutlich von den Arbeitgebern überschätzt, denn Mitarbeiter finden die Ausübung einer Tätigkeit, welche ihnen besonders liegt, fünfmal wichtiger als das Gehalt. Relevant sind auch die Führungsqualitäten der Vorgesetzten, das kollegiale Umfeld und vielseitige-herausfordernde Aufgaben, die als sinnvoll empfunden werden. Am wichtigsten ist laut der Studie aber der durchgängige Austausch mit den Führungskräften. Laut dem Engagement Index hat aber lediglich die Hälfte der Befragten in den letzten 12 Monaten mit seinem Vorgesetzen gesprochen und nur jeder sechste Mitarbeiter steht in kontinuierlichen Austausch mit seinem Chef. Selbst diese Gespräche haben außerdem noch Verbesserungsbedarf: Lediglich knapp vier von zehn Mitarbeitern bestätigen, dass die Rückmeldung zu ihrer Tätigkeit ihnen hilft bessere Arbeit zu leisten.

Um die Entwicklung der Belegschaft bestmöglich zu fördern, müssen Führungskräfte daher regelmäßige Mitarbeitergespräche führen und gemeinsam herausarbeiten, wo die Stärken und Vorlieben des einzelnen Arbeitnehmers liegen und wie diese bestmöglich eingesetzt werden können.

 

Wie machtfit die Mitarbeiterbindung erwiesenermaßen erhöht

machtfit ermöglicht über die eigene digitale Plattform und dazugehörige App die Organisation von unternehmensinternen Gesundheitsmaßnahmen und bietet zusätzlich vielseitige Gesundheitsangebote von über 5500 Gesundheitspartnern aus den Bereichen Bewegung, Entspannung, Ernährung und Suchtprävention an. Die Stärkung der Mitarbeiterbindung durch Betriebliches Gesundheitsmanagement wurde dabei in der BGM-Wirksamkeitsstudie von machtfit und dem Umfragezentrum Bonn (uzbonn) wissenschaftlich belegt.

Dafür wurden 1.538 in Deutschland tätige Mitarbeiter aus allen Funktionen und Hierarchien befragt, die sich 2017 mindestens einmal auf der machtfit-Plattform eingeloggt haben. Das Ergebnis ist eindeutig: 85 % der Befragten empfinden machtfit als deutliches Zeichen der Wertschätzung durch ihren Arbeitgeber und ganze 33 % fühlen sich durch machtfit stärker an ihr Unternehmen gebunden. Diese Zahlen zeigen, dass die Mitarbeiterbindung neben der offenen Kommunikation mit Vorgesetzten durch ein Betriebliches Gesundheitsmanagement sehr effizient erhöht werden kann.

machtfit als Möglichkeit zur erhöhten Mitarbeiterbindung

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Quelle

  1. http://www.gallup.de/183104/engagement-index-deutschland.aspx

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