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TK Gesundheitsreport: Beschäftigte sind psychisch stark belastet

TK-Gesundheitsreport: Beschäftigte sind psychisch stark belastet

BGM Studien
»Ein Jahr Coronapandemie: Wie geht es Deutschlands Beschäftigten?« – so lautet der Titel des aktuellen TK-Gesundheitsreports 2021. Nach einem Jahr der Corona-Pandemie zieht die Techniker Krankenkasse Bilanz und nimmt dabei vor allem die Auswirkungen der Pandemie auf die körperliche und geistige Gesundheit der Menschen genauer unter die Lupe. Dazu gehört zum einen der Krankenstand mit den Fehlzeiten der Beschäftigten und Arzneimittelverordnungen, zum anderen aber auch psychische Belastungen, die mit der Coronapandemie einhergehen.

 

Die gute Nachricht: Weniger Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen

Insgesamt weist der TK-Gesundheitsreport 2021 einen geringeren Krankenstand auf als in den Vorjahren, wie der Vergleich des ersten Coronajahres 2020 mit den beiden Jahren zuvor zeigt:

Weniger Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen

Die rückläufigen Zahlen sind vor allem darauf zurückzuführen, dass es 2020 weniger Krankschreibungen aufgrund von Erkältungskrankheiten gab, erklärt Dr. Thomas Grobe vom aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen. Auch sank die Zahl der verschriebenen Antibiotika 2020 auf einen neuen Tiefstand. Grobe führt dies auf die pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln zurück, die natürlich auch die Verbreitung anderer Infektionskrankheiten eindämmen.

Die schlechte Nachricht: Stärkere psychische Belastungen in der zweiten Welle

Zu den psychischen Auswirkungen der Coronapandemie führte das psychologische Institut der Technischen Universität (TU) Chemnitz in Zusammenarbeit mit der TK eine Studie durch. An der TK-Studie nahmen 2.900 Berufstätige teil, die online zu psychosozialen Belastungen durch die Coronapandemie befragt wurden.

Weniger Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen

Ein wesentliches Ergebnis der Umfrage ist, dass sich die Menschen mit zunehmender Dauer der Pandemie immer stärker psychisch belastet fühlen. Es zeigte sich, dass der zweite bundesweite Lockdown (März 2021) bei den Menschen zu noch größeren Belastungen führte als der erste ein Jahr zuvor. So gaben nun 42 % der Befragten an, dass sie sich von der derzeitigen Situation psychisch stark oder sogar sehr stark belastet fühlen. Das entspricht einem Anstieg von 20 % im Vergleich zum Vorjahr, als sich 35 % (sehr) stark belastet fühlten.

Als besonders belastend empfanden die Menschen:

Der Höhepunkt der psychischen Belastung war laut TK-Gesundheitsreport am Ende der zweiten Welle erreicht.

Besonders anstrengend: Homeoffice und Kinderbetreuung

Als besonders anstrengend und (zunehmend) belastend stellte sich im TK-Gesundheitsreport die Kombination Homeoffice und Kinderbetreuung heraus: So stieg der Belastungsgrad bei Erwerbstätigen mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind von 45 % im letzten Jahr auf 54 % in diesem Jahr. Besonders stark betroffen von dieser psychischen Belastung waren Frauen, die sowohl berufstätig im Homeoffice tätig waren als auch Kinder betreuen mussten.

Studienleiter Prof. Dr. Bertolt Meyer von der TU Chemnitz erklärt die hohe Belastung dadurch, dass Homeoffice eine große Disziplin bei der Trennung von Arbeit und Freizeit / Privatleben erfordert, was in der Coronasituation jedoch gar nicht so möglich war. Meyer weist darauf hin, dass die Menschen zu Pandemiezeiten einen höheren Stress durch die veränderten beruflichen und sozialen Herausforderungen erleben. Gleichzeitig sei es ihnen jedoch nicht möglich gewesen, die persönlichen Energieressourcen – zum Beispiel durch Treffen mit Freunden, Sport, kulturelle Erlebnisse oder Reisen – wieder aufzufüllen.

Meyer appelliert an alle, psychische Belastungen und vor allem die eigene psychische Gesundheit als wichtiger zu erachten und auch im Alltag stärker in den Blick zu nehmen. Wichtig sei, sich und seiner psychischen Gesundheit etwas Gutes zu tun – sofern es der stressige Alltag zulasse. Auch die Unternehmen können hierzu etwas beitragen.

Was Unternehmen tun können

Die im TK-Gesundheitsreport berichteten Ergebnisse sollten Unternehmen zum Handeln veranlassen. Denn eine anhaltende psychische Belastung und die damit einhergehende emotionale Erschöpfung ist ein Risikofaktor für Burn-out und andere psychische Erkrankungen. Als Verantwortliche für ihre Beschäftigten sollten Arbeitgebende vor allem im Homeoffice für eine gesunde Arbeitsumgebung sorgen.

Eine größere Herausforderung sei es, »auch auf die Entfernung eine wertschätzende, vertrauensvolle und transparente Arbeitskultur zur verankern«. Eine solche Arbeitskultur trägt wesentlich zur Arbeitsmotivation und -zufriedenheit und damit auch zur (psychischen) Gesundheit der Beschäftigten bei. Darüber hinaus kommt dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement eine wichtige Rolle zu, denn es kann und sollte den Beschäftigten konkrete Angebote zur Stressbewältigung, Entspannung und Problemlösung machen. Mit machtfit haben Unternehmen die Möglichkeit Ihren Mitarbeitenden ein breitaufgestelltes und individuelles BGM anzubieten. Auf der Gesundheitsplattform kann Ihre Belegschaft aus den Bereichen Fitness, Ernährung, Wellness und Entspannung frei wählen. Damit motivieren Sie Ihre Mitarbeitenden von überall aus und erleben das Gefühl eines glücklichen Teams.

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