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Mit einer systematischen Marktanalyse zum erfolgreichen BGM

Mit einer systematischen Marktanalyse zum erfolgreichen BGM

BGM Studien
Trends, wie der demografische Wandel und die Digitalisierung, machen betriebliche Gesundheitsförderung und innovative Lösungen für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) unabdingbar. Oftmals möchten Unternehmen hierfür auf einen externen Anbieter zurückgreifen. Doch wie findet man den passenden Anbieter?

Um eine adäquate Auswahl treffen zu können, führt quasi kein Weg an einer systematischen Marktanalyse vorbei. Dieser Artikel gibt eine Übersicht, auf was man bei einer Marktanalyse achten sollte und liefert eine Auswahl an Kriterien, die dabei genutzt werden können.

 

»Schritt 1

Aktuelle Trends identifizieren

Um eine Marktanalyse erfolgreich durchführen zu können, ist es wichtig, sich über die aktuellen Trends der Branche zu informieren. Welche Anforderungen wird es in Zukunft an das betriebliche Gesundheitsmanagement geben? Eine derzeit gute Basis, um eine Antwort auf diese Frage zu finden, ist z. B. die #whatsnext-Studie, die durch das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) in Kooperation mit dem Personalmagazin und der Techniker Krankenkasse im Zeitraum von 2016 bis 2017 durchgeführt wurde. Ebenso eignen sich BGM-Studien (z. B. die der Barmer GEK zum Thema »Digitalisierung«), Beiträge in Fachzeitschriften und andere thematisch relevante Publikationen.

 

» Schritt 2

Relevante Kriterien auswählen

Weiterhin wichtig für eine erfolgreiche Marktanalyse ist ein systematisches Vorgehen. Am besten überlegt man sich dabei vorab, welche Kriterien für das Unternehmen relevant sind und welche anhand von aktuellen Trends unbedingt berücksichtigt werden müssen.

 

Die digitale Zukunft des BGM

Wirft man bspw. einen Blick in die #whatsnext-Studie, legen digitale betriebliche Gesundheitsförderung (z. B. per Apps) gefolgt von Gesundheitskommunikation und Kennzahlenmanagement in den kommenden 5 Jahren stark an Bedeutung zu. In den nächsten Jahren sind also insbesondere jene Ansätze im betrieblichen Gesundheitsmanagement wichtig, die es den Unternehmen ermöglichen ihre Mitarbeiter besser zu erreichen.1 Im Zuge der Digitalisierung und der damit einhergehenden Veränderung der Arbeitsformen müssen für das BGM zeit- und ortsunabhängige Lösungen genutzt werden, um auch jene Mitarbeiter mit einzubinden, die z. B. nicht ganztägig vor Ort sind. Das Angebot digitaler Lösungen für das BGM ist also ein erstes wichtiges Kriterium für die Marktanalyse.

Ein weiteres Kriterium, das anhand von Trends identifiziert werden kann, ist bspw. die Zielgruppe, an die sich die Plattform richtet. Die #whatsnext-Studie zeigt, dass vor allem in großen Unternehmen zielgruppenspezifische Angebote an Bedeutung gewinnen werden.1 Und das nicht ohne Grund, denn nur zielgruppenspezifische und abwechslungsreiche Angebote erlauben es, den verschiedensten Mitarbeitern gerecht zu werden. Sie tragen zu einer hohen Teilnahmequote und somit zum Erfolg des BGMs maßgeblich bei. Ebenso wichtig ist auch die Vielfalt und Vielzahl der Angebote (eine Liste mit weiteren Kriterien finden Sie weiter unten).

 

» Schritte 3-5

Das Anbieter-Umfeld entschlüsseln, gruppieren und gesammelte Informationen auswerten

Bevor mit der eigentlichen Recherche begonnen werden kann, sollte man sich einen Überblick über das Anbieterfeld machen und alle relevanten Namen sammeln. Der Rest ist dann eigentlich vor allem eine Recherche zu den verschiedenen Anbietern, bei der anhand der für Ihr Unternehmen wichtigen Kriterien alle relevanten Informationen gesammelt werden. Im letzten Schritt werden die Daten dann ausgewertet. Am besten sammeln Sie alle Informationen übersichtlich in einem Dokument, bspw. in dem Sie eine Vergleichstabelle aufstellen.

Empfohlene Kriterien für eine BGM-Marktanalyse

Um eine Vergleichbarkeit der Anbieter zu gewährleisten, sollten folgende Kriterien herangezogen werden:
  • Angebot einer digitalen Lösung

    Die Zukunft spielt sich digital ab. Bereits heute nutzen die meisten Mitarbeiter Handys, Laptops oder Tablets. Digitale BGM-Lösungen, die z. B. auch als Apps verfügbar sind, machen sich diese Tatsache zu Nutzen und bieten ein BGM, das 24 Stunden an 365 Tagen überall und immer abrufbar ist.

  • Employer Branding

    Der externe Anbieter sollte die Möglichkeit bieten, das firmeneigene Branding zu übernehmen. So bleiben die Mitarbeiter weiterhin in ihrer gewohnten Welt und es wird zudem eine größere Identifikation mit dem eigenen Unternehmen geschaffen – ein wichtiges Kriterium also.

  • Vielfalt und Vielzahl der Maßnahmen

    Die Bedürfnisse der Mitarbeiter eines jeden Unternehmens sind so unterschiedlich wie es Mitarbeiter im Unternehmen gibt. Diese unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter anzuerkennen ist wichtig und trägt zu einer höheren Teilnahmequote bei. Wie vielfältig sind die Angebote der einzelnen Anbieter? Werden alle Präventionskategorien abgedeckt?

  • Individuelle betriebliche Gesundheitsförderung

    Nicht jeder Mitarbeiter macht immer um 17 Uhr Feierabend oder kann ein Angebot der Gesundheitsförderung »mal eben schnell dazwischenschieben«. Die Lösung: Eine Gesundheitsförderung bei der die Mitarbeiter selbst entscheiden, wann sie wo an was teilnehmen wollen. Ganz ohne Zwang steigert das die Teilnahmequote. Je höher der Grad der Individualisierung, desto mehr motivieren Sie Mitarbeiter.

  • Flächendeckendes Angebot

    Ein flächendeckendes Angebot macht sich auf Dauer bezahlt, insbesondere wenn Ihre Mitarbeiter räumlich über mehrere Filialen verteilt sind. Wird durch den Anbieter ein bundesweites Netz an Gesundheitsangeboten abgedeckt, ist nicht nur die Auswahl für die einzelnen Mitarbeiter größer, sondern sie können sich die passenden Angebote direkt bei sich in der Nähe heraussuchen. Auch ein regional breites Angebot kann ideal sein, wenn Ihr Unternehmen ebenfalls in einer Region agiert. So können alle Mitarbeiter im Unternehmen erreicht werden.

  • Leichtes Handling

    Eine leichte Handhabung und Bedienung der Plattform ist wichtig, um den Spaß an der Nutzung zu gewährleisten und lange Schulungen zu vermeiden. Ist die Gesundheitslösung für alle Mitarbeiterschichten und Altersklassen leicht zu bedienen?

  • Einbindung firmeninterner Angebote

    Oftmals bestehen bereits firmeninterne Angebote, die gut in eine externe Plattform integriert werden könnten. Man sollte also bei der Wahl eines Anbieters darauf achten, dass dies möglich ist. Können z. B. alle Akteure wie Betriebssport, Führungskräfte oder Personalleitung eingebunden werden? Der Aspekt ist wichtig, wenn Sie nicht möchten dass Ihre Belegschaft mehrere Anlaufstellen hat und damit das BGM eher unübersichtlich wird.

  • Digitalisierung

    Eine BGF-Lösung kann Ihnen viel Arbeit ersparen, wenn Prozesse, Reporting und Abrechnungen digital und übersichtlich abgebildet werden. So sparen Sie wertvolle Zeit, die für andere Themen genutzt werden kann.

  • Serviceleistung

    Wichtig ist auch die Erreichbarkeit eines Service-Mitarbeiters. Wird einem Mitarbeiter weitergeholfen, wenn dieser Fragen hat? Hat der BGM-Manager einen Ansprechpartner für direkte Rückfragen? Wie ist die Erreichbarkeit und über welche Kommunikationskanäle kann man die Service-Mitarbeiter erreichen? Achten Sie hier auf die Struktur Ihrer Belegschaft. Jüngere Mitarbeiter kommunizieren anders als ältere Mitarbeiter. Eine Chat-Funktion allein genügt z.B. nicht.

  • Aktivierung und Sensibilisierung

    Oftmals erreicht das BGM nicht alle Mitarbeiter im Unternehmen. Es nehmen vor allem jene teil, die bereits aktiv sind. Ein wichtiges Kriterium also: Zielt das Angebot darauf ab, dass auch Mitarbeiter aktiviert werden, die bisher noch nichts machen oder geht es eher um die Bestandserhaltung bereits aktiver Teilnehmer? Messen können Sie dies durch die Möglichkeit, immer wieder für das Thema zu sensibilisieren. Schlagworte wie Gamification, Wettbewerbe etc. können hier fallen. Bieten Gesundheitslösungen so etwas, kann dies ein Pluspunkt sein.

  • Schnittstellen zu anderen Systemen & Datenschutz

    Ebenfalls nützlich sind Plattformen, die Schnittstellen zu anderen Systemen bieten, wie bspw. SAP oder auch Wearables. Hierbei spielen auch Aspekte des Datenschutzes eine Rolle. Wer bietet welche Schnittstellen und wie sieht es mit dem Datenschutz bei dem jeweiligen Anbieter aus? Wichtig ist hierbei, dass der technische Betrieb der Lösung bedeutet ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben wird. Die Daten müssen ausschließlich verschlüsselt übertragen und nur in Deutschland verarbeitet werden.

  • Preisniveau

    Der Preis ist ein Kriterium, das sicherlich beim Vergleich verschiedener Anbieter eine Rolle spielt. Wo bekommen Sie für Ihr Geld die umfassendste Leistung geboten? Notieren Sie sich die einzelnen Pluspunkte eines Systems und stellen Sie dies den anderen gegenüber. Schreiben Sie den Preis daneben. Am Ende müssen Sie entscheiden, was Ihnen die Gesundheit eines Mitarbeiters kosten darf/soll.

  • Zielgruppe der Plattform

    Ein zielgruppenspezifisches Angebot ist wichtig, um eine hohe Teilnahmequote und somit eine Einbindung möglichst aller Mitarbeiter in das BGM zu erreichen. Gibt es zielgruppenspezifische Angebote? Ist das Angebot für verschiedene Gruppen im Unternehmen, wie z. B. Außendienstler und Arbeiter, nutzbar? Werden Schichtdienstmitarbeiter gesondert erreicht? Vor allem aber auch sollte die Lösung ideal für Ihre Mitarbeiterstruktur sein.

  • Steuerliche Aspekte

    Auch die steuerlichen Aspekte sollten bei der Auswahl eines Anbieters beachtet werden. So gewährt der Staat Freibeträge von 600 Euro je Mitarbeiter und gesundheitsförderlicher Maßnahme im Jahr. Die Frage also: Kann das BGM gemäß §3 Nr. 34 EStG abgerechnet werden und erfolgt eine automatisierte Abrechnung? Je weniger Aufwand Sie mit der Abrechnung haben, desto mehr Zeit gewinnen Sie für strategische Themen.

 

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Quelle

  1. vgl. IFBG (2017). #whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt.
    http://zeitschriften.haufe.de/Downloads/Personal/Studienband-whatsnext.pdf [06.09.2017]

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