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Fachkräftemangel in der Chemie- und Pharmabranche bremst die Digitalisierung in Unternehmen

Fachkräftemangel in der Chemie- und Pharmabranche bremst die Digitalisierung in Unternehmen

Personalmanagement
Ohne Frage ist die Digitalisierung ein Thema, welches die Führungsebene deutscher Chemie- und Pharmaunternehmen beschäftigt. Die »DigiChem Survey« von Ernst & Young nimmt die Digitalisierung in der Chemieindustrie auf den Prüfstand1. Befragt wurden 101 Führungskräfte der Chemiebranche aus verschiedenen Unternehmensgrößen.

Die Branche gilt allgemein als Vorreiter für Innovationen und Entwicklungen. Bei der Digitalisierung gibt es allerdings einiges aufzuholen. Laut den befragten Managern wurde die Digitalisierung nicht genügend in den Unternehmen priorisiert. Wichtiger Grund dafür ist unter anderem der verheerende Fachkräftemangel in der Chemie- und Pharmabranche.1

 

Die wichtigsten Erkenntnisse der DigiChem Survey 2019 im Überblick

Wie würden Sie insgesamt den aktuellen Stand der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Ihrem Unternehmen einschätzen?

Auf einer Skala von 1 bis 100, wobei 1 für »Wir haben noch keinerlei Projekte oder Aktivitäten zur Digitalisierung gestartet« steht und 100 für »Die digitale Transformation des gesamten Unternehmens läuft reibungslos«, sieht sich die Chemiebranche im Durchschnitt bei 61.

Wie stark wird der Erfolg der strategischen und operativen Aufstellung in Ihrem Unternehmen in den kommenden 3 Jahren durch die Digitalisierung beeinflusst werden?

Am wichtigsten wird der Einfluss der Digitalisierung auf die Prozesse und Effizienz in der Wertschöpfungskette sein (63 %). Auf Platz zwei folgen die Administration und Zentralfunktion (63 %) und die das Customer Interface (58 %). Bei allen drei Punkten ist die Digitalisierung erst zu ca. einem Drittel umgesetzt worden.

Welcher Nutzen der Digitalisierung konnte in Ihrem Unternehmen bereits realisiert werden?

Dank der bereits angestoßenen Digitalisierung bestätigten 74 % der befragten Unternehmen schnellere Durchlaufzeiten, 45 % einen verbesserten Markt- und Kundenzugang und 44 % Kostensenkungen. Durchschnittlich konnten 17 % der Gesamtkosten durch die Digitalisierung bereits eingespart werden. Die ersten Schritte Richtung Digitalisierung sind also bereits umgesetzt worden. Allerdings zeigt die Studie auf, dass es für eine erfolgreiche Umsetzung an den Grundlagen mangelt. Über die Hälfte der Chemieunternehmen gaben an, dass Ihnen das Personal zur Umsetzung fehlt. Ohne qualifizierte IT-Fachkräfte wird die Transformation nur langsam gelingen und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil wird verloren gehen. Nachwuchskräfte, die sich dem Thema der Digitalisierung annehmen und im Unternehmen umsetzen, müssen gemeinsam mit Fachkräften der Chemieunternehmen zusammenarbeiten.

Wie gewinnt und bindet man die begehrten Fachkräfte für die Digitalisierung?

 

Wie gewinnt und bindet man die begehrten Fachkräfte für die Digitalisierung?

Im Folgenden haben wir vier Praxistipps für Sie zusammengetragen, mit denen Sie den Fachkräftemangel in der Chemie- und Pharmabranche entgegentreten und sich von anderen Unternehmen in der Branche abheben.

Praxistipp 1:

Schon bei den Auszubildenden anfangen

Nicht nur die Chemie- und Pharmabranche ist vom Fachkräftemangel betroffen. Der demografische Wandel führt zu einer Disbalance zwischen der Nachfrage nach Fachkräften und dem Angebot an Absolventen. Die Chemiebranche bildet derzeit rund 26.000 Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen, vom Chemiker bis zum Kaufmann, aus.  Um junge Auszubildende und duale Studenten für die Chemiebranche zu begeistern und zu informieren, haben sich mehrere Verbände der Chemiebranche zusammengeschlossen und das Projekt »elementare Vielfalt« gegründet. Auf dem Blog können sich die Nachwuchskräfte über aktuelle Themen in der Chemiebranche informieren, erhalten Tipps zu Bewerbungen und theoretische Einsichten in die Branche. Firmen haben außerdem die Möglichkeit sich auf dem Blog vorzustellen und so frühzeitig um Auszubildende oder duale Studenten zu werben.2

Praxistipp 2:

Bestehende Mitarbeiter fördern und weiterentwickeln

Die Digitalisierung fordert besondere Kompetenzen von den Mitarbeitern. Oft werden speziell dafür neue Stellen ausgeschrieben. Eine weitere Möglichkeit ist es diese Kompetenzen im eigenen Unternehmen zu suchen und affine Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Besonders junge Arbeitnehmer sind der Digitalisierung gegenüber aufgeschlossen und erwarten vom Arbeitgeber einfache, schnelle und effiziente digitale Prozesse. Fragen Sie im nächsten Feedbackgespräch doch einfach die Abteilungsleiter, wer für eine solche Position in Frage kommt.

Praxistipp 3:

Mitarbeiter im Change-Prozess mitnehmen und wertschätzen

Die Digitalisierung löst nicht nur Begeisterung aus – das ist klar. Die meisten Mitarbeiter sehen aber, genauso wie der Arbeitgeber, eine Chance in der Digitalisierung. Besonders in der Chemie- und Pharmabranche, die Innovationen gegenüber generell aufgeschlossen ist, wissen Arbeitnehmer welche Vorteile die Digitalisierung bringen kann. Wichtig ist es aber, die Mitarbeiter abzuholen und auf dem Weg zu begleiten. Versetzen Sie sich in die Rolle Arbeitnehmers: Warum entstehen Bedenken und Ängste? Gehen Sie frühzeitig auf diese Bedenken ein, bieten Sie Workshops und Weiterbildungen an und vergessen Sie nicht die Wertschätzung. Sicher sind Millenials digital affiner als die Baby Boomer, dafür bringt die ältere Generation aber einen größeren Erfahrungsschatz mit. Auch das sollte anerkannt werden. Ein Lob vom Chef oder ein Teamessen sind schnell umgesetzt und haben eine große Wirkung.

Praxistipp 4:

Arbeitgeberattraktivität steigern

Unternehmen in der Chemie- und Pharmabranche gelten allgemein als gute Arbeitgeber. Im Branchenvergleich verdienen Mitarbeiter überdurchschnittlich viel und auch in puncto Zusatzleistungen gibt es viele Fortschritte. Flexible Arbeitszeiten und familienfreundliche Strukturen gibt es in vielen Unternehmen. Um im Fachkräftemangel in der Chemie- und Pharmabranche bestehen zu können muss man sich mit einem starken Employer Branding und besonderen Corporate Benefits von anderen Unternehmen abheben. Ein Ansatz sind individuell geförderte Gesundheitsmaßnahmen, die auf die Ansprüche der Belegschaft angepasst sind. Besonders die junge Generation legt Wert auf einen gesunden Arbeitsplatz und umfangreiche Sportmöglichkeiten. Unternehmen wie Lanxess, Takeda und Oxea setzen bereits auf ein Betriebliches Gesundheitsmanagement mit machtfit.

Sie wollen wissen, was Sie dem Fachkräftemangel in der Chemie- und Pharmabranche entgegensetzen können?

Erhalten Sie in diesem Leitfaden konkrete Tipps aus der Praxis, mit denen Sie Ihre Arbeitgeberattraktivität steigern, ältere Mitarbeiter motiviert im Unternehmen halten und jüngere Arbeitnehmer gewinnen und binden.

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