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Betriebliche Gesundheitsförderung 2019: Das sind die neusten Trends und Entwicklungen!

Betriebliche Gesundheitsförderung 2019: Das sind die neusten Trends und Entwicklungen!

BGM Studien
Das Jahr 2018 ist vorbei und es ist an der Zeit einen Blick in die Zukunft zu werfen: In welche Richtung entwickelt sich die Betriebliche Gesundheitsförderung? Mit welchen Mitteln kann man der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein? Dieser Artikel fasst die wichtigsten Gesundheitsförderungs-Trends zusammen, die 2019 auf deutsche Unternehmen zukommen werden. 

 

  • Trend Nr. 1: Work-Life-Integration statt Work-Life-Balance

    Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz wird immer wichtiger, denn durch mangelnde qualifizierte Fachkräfte in den Unternehmen und dem damit einhergehenden steigenden Arbeitspensum haben Mitarbeiter immer stärker mit Stress zu kämpfen. Um die Überforderung der Arbeitnehmer zu verhindern, müssen HR-Verantwortliche noch stärker auf die Mitarbeiterbedürfnisse eingehen. Da die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben immer weiter verschwimmen, steht das Konzept Work-Life-Integration dabei für die ausgewogene Integration von Berufs- und Privatleben im Alltag. Dazu gehören mobile Arbeitsplätze, Home-Office-Möglichkeiten und flexible Gesundheitsangebote wie Online-Kurse, die an verschiedenen Orten und Tageszeiten oder direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden können.12 Auch flexible Arbeitszeitmodelle wie Langzeitarbeitskonten, Jobsharing, Gleitzeit oder Sabbaticals gehören dazu. Für die Bindung der Mitarbeiter an den Arbeitgeber ist diese Anpassung erheblich, da dies oft entscheidend dafür ist, ob sie ihrem Arbeitgeber treu bleiben oder sich nach einem anderen Arbeitgeber umschauen, der ihnen mehr Vorteile bieten kann. Inzwischen sind vielen Bewerbern und Arbeitnehmern flexible Arbeitsmodelle genauso wichtig wie das Gehalt.6 Da jedoch nicht jedes Modell zu jedem Betrieb passt, müsen diese individuell auf das Jobprofil und das Unternehmen abgestimmt sein.

  • Trend Nr. 2: Burnout-Prävention als Strategie gegen Entgrenzung

    Arbeitgeber und HR-Verantwortliche werden im Arbeitsalltag zunehmend mit dem sogenannten Work-Life-Blending konfrontiert. Hinter diesem Begriff verbirgt sich das fließende Ineinander-Übergehen von Berufs- und Privatleben durch mobile Technologien, flexibles Arbeiten an unterschiedlichen Orten und Zeitfenstern sowie die ständige berufliche Erreichbarkeit. Personalentscheider und BGM-Manager müssen darauf achten, dass die schleichende Entgrenzung von Arbeit und Privatleben nicht zum Gesundheitsrisiko für Arbeitnehmer wird. Denn in den letzten vier Jahren stiegen die Fehltage aufgrund von Überlastung und Erschöpfung laut dem Bundesgesundheitsministerium um rund ein Drittel.9 Daher sollte moderne Betriebliche Gesundheitsförderung verschiedene Stressmanagement- und Entspannungskurse in Studios und als Online-Variante anbieten, um die Achtsamkeit und Resilienz der Mitarbeiter langfristig zu stärken. Zusätzlich dazu können auch konkrete Mental Health Days eine zeitgemäße Burnout-Prävention im Unternehmen sicherstellen.9

  • Trend Nr. 3: Betriebliche Gesundheitsförderung und die neue Digitalisierungswelle

    Mit der voranschreitenden Digitalisierung aller Arbeitsprozesse wird auch die digitale betriebliche Gesundheitsförderung immer wichtiger. Das liegt besonders an den Digital Natives, also den Generationen Y und Z, die einen verstärkten Einsatz von digitalen Medien im Arbeitsleben fordern.10 So wird auch die Bedeutung von E-Health weiter zunehmen: Unternehmen werden immer mehr extern oder sogar intern entwickelte Apps dafür nutzen, um ihre Mitarbeiter beispielsweise durch Push-Nachrichten über Gesundheitsthemen zu informieren oder auf ihre persönlichen Ziele hinzuweisen und Tipps zu geben, wie diese schneller zu erreichen sind. Der starke Wettbewerb rund um Gesundheits-Apps, Wearables und Gesundheits-Portale sowie die Datenschutz-Grundverordnung haben dazu geführt, dass es auch bei der Datensicherung im BGF immer bessere Lösungen gibt, welche die Nutzerdaten sicher schützen. So ist die machtfit-Plattform beispielsweise die erste deutsche Plattform mit ISO-Zertifizierung. Darüber hinaus wird Gamification bei der betrieblichen Gesundheitsförderung durch den Einsatz von Virtual Reality und Online-Challenges wie Schrittzähleraktionen in Unternehmen weiter zunehmen.11

  • Trend Nr. 4: Aging workforce – Der Herausforderung entgegensteuern

    Der demografische Wandel wird auch dieses Jahr für Herausforderungen in Unternehmen sorgen und eine wesentliche Rolle im BGM spielen. So arbeiten heute beispielsweise immer mehr Menschen über das Rentenalter hinaus. Dabei ist rund ein Drittel auf die Arbeit im hohen Alter angewiesen, um den eigenen Lebensunterhalt sicherstellen zu können.  Laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamts hat ein Großteil der Rentner aber vor allem eine intrinische Motivation.  Denn ältere Mitarbeiter haben Spaß an der Arbeit und fördern durch ihre berufliche Tätigkeit das eigene Wohlbefinden und die Zufriedenheit.7 Die Betriebliche Gesundheitsförderung muss sich also auf die immer älter werdende Belegschaft einstellen und entsprechende gesundheitsfördernde Maßnahmen anbieten, um Mitarbeiter möglichst lange und gesund im Unternehmen zu halten. Neben entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen und -beratungen gehören dazu auch ergonomische Sitzplätze und spezielle Gesundheitsangebote. Altergerechte Bewegungs- und Entspannungskurse wie zum Beispiel Aquafit, Rückentraining und Yoga sind dabei besonders empfehlenswert. Zusätzlich zur altersgerechten Betrieblichen Gesundheitsförderung sollten auch Weiterbildungs- und Teambuildingmaßnahmen angeboten werden, um langfristig ältere Mitarbeiter motivieren zu können.

  • Trend Nr. 5: Fokus auf Salutogenese anstatt auf spezifische Erkrankungen

    Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Salutogenese, also dem Fokus auf die Entstehung und Erhaltung der Gesundheit. Damit geht der Trend weg von der reinen Pathogenese, die sich nur mit der Entstehung und Verhinderung von Krankheit beschäftigt.  Betriebliche Gesundheitsförderung in Unternehmen fokussiert sich im neuen Jahr demnach weniger darauf, wie Krankheiten entstehen oder wie sich diese behandeln lassen, sondern wie man dafür sorgen kann, dass die Belegschaft gesund bleibt und gar nicht erst erkrankt.13 Um die Resilienz und damit die psychische Widerstandsfähigkeit der einzelnen Mitarbeiter zu stärken, sollten HR-Verantwortliche und BGM-Manager eine gesunde und moderne Unternehmenskultur weiter ausbauen, regelmäßige Mitarbeitergespräche führen, gemeinsam klare berufliche Ziele definieren und gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Bewegungs- und Entspannungskurse sowie Achtsamkeits- und Resilienztrainings anbieten.14

Fazit: So sieht Betriebliche Gesundheitsförderung 2019 aus

Durch flexible Arbeitszeitmodelle und die ständige digitale Erreichbarkeit verschwindet die Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben immer mehr. Auch wenn dadurch Vorteile wie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie entstehen, müssen Unternehmen auch sicherstellen, dass Mitarbeiter dadurch nicht an Überforderung und Überlastung leiden. Dafür eignen sich Kurse zur Burnout-Prävention und Resilienz-Stärkung sowie ausgleichende Bewegungs- und Entspannungsangebote, die online, am Arbeitsplatz oder in Studios durchgeführt werden können. Dabei müssen auch Maßnahmen für ältere Mitarbeiter angeboten werden, die einen zunehmenden Anteil der Beschäftigten ausmachen und möglichst lange und motiviert im Unternehmen verbleiben sollen. Um alle Generationen mit Betrieblicher Gesundheitsförderung zu erreichen und den Mitarbeitern viele Möglichkeiten zur Resilienz-Stärkung zu bieten, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem modernen Gesundheitsanbieter wie machtfit. Durch das starke deutschlandweite Netzwerk aus über 5500 Gesundheitspartnern und einem vielseitigen Gesundheitsangebot für alle Altersgruppen ist für jeden Arbeitnehmer etwas Passendes dabei. Über die onlinebasierte Plattform und die dazugehörige App können dabei jederzeit verschiedene Kurse in Wohn- beziehungsweise Arbeitsplatznähe oder auch als Online-Variante genutzt werden. So können Mitarbeiter auf zeitgemäße Art und Weise auch im Jahr 2019 bei der Erhaltung ihrer Gesundheit gefordert und gefördert werden.

 

 

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Quellen

  1. Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (2017) „#whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“ URL: https://www.tk.de/resource/blob/2033608/c27f647a9999aaaa8c9bce15e31ae1f5/whatsnext-data.pdf [28.12.2018]
  2. FOM Hochschule (2013) „FOM-Studie belegt: Betriebliches Gesundheitsmanagement fördert Mitarbeiterbindung“ URL: https://www.fom.de/2013/mai/fom-studie-belegt-betriebliches-gesundheitsmanagement-foerdert-mitarbeiterbindung.html [27.12.2018]
  3. Hasselhorn, H. und Ebener, M. (2014) „Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Motivation bei älter werdenden Belegschaften“, in: Fehlzeiten-Report 2014, S. 75-84. Doi: 10.1007/978-3-662-43531-1_8
  4. Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (2017) „Digitales BGM – das Trendthema 2017 im BGM“ URL: https://www.dhfpg.de/newsroom/news/news/digitales-bgm-das-trendthema-2017-im-bgm.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b90c30a613129727e283e2ea6456f5eb [27.12.2018]
  5. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2017) „Flexible Arbeitszeitmodelle: Überblick und Umsetzung“ URL: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Praxis/A49.pdf?__blob=publicationFile [03.01.2019]
  6. Wilke, F. (2018) „Eigentlich sollten sie jetzt ausschlafen“ URL: https://www.zeit.de/arbeit/2018-07/arbeit-alter-altersarmut-ruhestand-erwerbstaetigkeit [29.12.2018]
  7. Schawbel, D. (2017) „10 Workplace trends you‘ll see in 2018” URL: https://www.forbes.com/sites/danschawbel/2017/11/01/10-workplace-trends-youll-see-in-2018/#7537cc604bf2 [29.12.2018]
  8. Bundesverband der Personalmanager (2019). “Worauf sich Personalmanager/innen jetzt einstellen sollten – Handlungsfelder für den Bundesverband der Personalmanager in 2019“ URL: https://www.bpm.de/sites/default/files/bpm_hr_trends_2019_final.pdf [21.01.2019]
  9. Haufe Online Redaktion (2018). „Digitales BGM“ URL: https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/trendthema-2017-digitales-bgm_94_412186.html [21.01.2019]
  10. Huffpost „Sustainable Management: Betriebliches Gesundheitsmanagement als Säule einer nachhaltigen Unternehmensführung“ URL: https://www.ifbg.eu/detail/sustainable-management-bgm-als-saeule-einer-nachhaltigen-unternehmensfuehrung/ [21.01.2019]
  11. karriere.blog (2019). „HR-Trends 2019: 5 Trends mit Hansdlungsbedarf“ URL: https://www.karriere.at/blog/hr-trends-2019.html [28.01.2019 ]
  12. Markus Breitbenberg „Salutogenese und Resilienz“ URL: https://www.praxis-breitenberger.de/medizinische-beratung/salutogenese/ [28.01.2019]
  13. Unternehmen erfolgreich führen „Die Resilienz stärken“ URL: https://www.unternehmen-erfolgreich.com/die-resilienz-von-mitarbeitern-staerken/ [28.01.2019]

 

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