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Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement – Sieht so die Zukunft aus?

Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement – Sieht so die Zukunft aus?

BGM Studien
Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist eines der Schlagwörter die immer öfter auftauchen- in Fachmagazinen, auf Messen und Seminaren fällt der Begriff, doch was verbirgt sich dahinter? Wir bringen Licht ins Dunkel und zeigen Ihnen, ob der Trend hält was er verspricht.

 

Was ist digitales BGM?

Das digitale BGM wird oft »als Übertragung von vorhandenen oder neu erfassten Daten im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements in ein digitales Format mit dem Ziel der Verbreitung in und über Datennetze/n« verstanden.1 Doch was bedeutet das genau? Und warum benötigen wir die Digitalisierung?

Viele Unternehmen sehen das digitale BGM als eine Erleichterung für die Gesundheitsförderung im Betrieb. Vor allem für Unternehmen, die international agieren und viele Mitarbeiter an verschiedenen Standorten betreuen, kann eine digitale Plattform eine gute Lösung sein. Ein digitales BGM bietet einfache Möglichkeiten zur Gesundheitskommunkation sowie zur digitalen Auswertung von gesundheitsfördernden Maßnahmen, die den Aufwand einer BGM verringern und somit die dauerhafte Integration der Gesundheitsförderung unterstützen.4

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist wird bei Unternehmen immer stärker auch als strategischer Faktor betrachtet. Denn um mit einer stets wandelnden Gesellschaft mithalten zu können, muss das BGM ebenso einige Veränderungen hinnehmen. In den letzten Jahren hat sich das Leben der Menschen deutlich verändert: die Arbeit sowie der Alltag der Menschen wurde digitalisiert.2 Vor allem Beschäftigte, die der Generation Y und Z angehören, sind in einer digitalen Welt aufgewachsen, für die Zeit- und Ortsunabhängigkeit auf der Arbeit fast zur Normalität geworden sind.3 Um in diesem Zeitalter gleichzeitig Menschen aus neuen und älteren Generationen mit gesundheitsfördernden Maßnahmen zu erreichen, muss das BGM digitaler werden, dabei jedoch auch traditionelle Maßnahmen beibehalten.3

 

Welche Vorteile hat das digitale BGM und was kann es nicht ersetzen?

  • Onlinebefragungen mit höheren Teilnahmequoten

    Die Vorteile eines digitalen BGM und die begleitenden gesundheitsfördernden Maßnahmen sind vielzählig. Durch moderne IT haben Unternehmen die Möglichkeit ihre Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse schneller kennenzulernen, beispielsweise durch Onlinebefragungen. Dadurch können sie den individuellen Gesundheitszustand ihrer Beschäftigten besser dokumentieren und analysieren. Auch die Teilnahme an Onlinebefragungen sind in der Regel höher als wenn jeder Mitarbeiter zu einem persönlichen Gespräch erscheinen müsste.2

  • Schnellere Evaluation auf einen Blick

    Des Weiteren erleichtert eine Digitalisierung des BGM die Auswertung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Betrieb. Ein digitales BGM bietet sofortige Möglichkeit zur Evaluation und sorgt dafür, dass Unternehmen Erfolge und Misserfolge von Maßnahmen kontrollieren und überprüfen können.Das digitale BGM knüpft auch an der Individualität des Menschen an. Mit einer digitalen Lösung wird die Anpassung individueller Maßnahmen an die verschiedenen Bedürfnisse der Mitarbeiter erleichtert. Somit lassen sich die betriebliche Gesundheitsförderung und ihre Maßnahmen zielgerichteter, ressourcenschonender und ergebnisorientierter gestalten.2

  • Bessere Erreichbarkeit der Mitarbeiter

    Außerdem kann durch eine Digitalisierung für mehr Flexibilität in der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz gesorgt werden. Vor allem internationale Unternehmen, die viele Beschäftigte an verschiedenen Standorten haben, oder diese öfters auf Dienstreisen senden, können mit einem digitalen BGM ihre Mitarbeiter besser erreichen. Durch das Verwenden von Apps oder anderen Technologien können alle Beschäftigten zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort erreicht werden. Durch das vereinfachte Zugreifen auf online Gesundheitsplatformen nehmen Mitarbeiter die Gesundheitsförderung sozusagen »mit nach Hause«.5 Auch müssen Beratungsgespräche über gesundheitliche, berufliche und private Probleme mit Psychologen nicht mehr in einer Praxis stattfinden, sondern können durch einfache Videokonferenzen an jedem Ort durchgeführt werden.3

  • Steigerung der Mitarbeitermotivation

    Oft steigt durch das Verwenden von »spielerischen Elementen« wie Apps auch die Motivation der Mitarbeiter sich für ihre Gesundheit einzusetzen. Durch digitale Strategien kann man gesundheitliche Erfolge der Beschäftigten oft einfacher in Echtzeit darstellen und auf weitere Verbesserungsmaßnahmen hinweisen.5 Des Weiteren können persönliche Ziele einfacher gesetzt und erreicht werden, da diese zu jeder Zeit anschaulich und abrufbar werden. Durch das Anwenden von Push-Nachrichten können Informationen zur Gesundheitsförderung schneller an die Mitarbeiter gesendet werden und von der Zielgruppe aufgenommen werden.5
    Dennoch ist digitales BGM kein Wundermittel und einige Faktoren müssen bei der Umstellung auf ein digitales BGM beachtet werden.

  • Persönliche Kommunikation darf nicht unterschätzt werden

    Auch wenn digitale Programme zur Gesundheitsförderung neue Möglichkeiten bieten, können sie die klassische Gesundheitsförderung im Betrieb nicht ersetzten, sondern nur ergänzen. Dazu gehört die Bedeutung der persönlichen Gesundheitskommunikation und das dazugehörige persönliche Gespräch. Die Motivationsförderung der Führungsebene und unter den Arbeitskollegen hat einen großen Einfluss auf den Erfolg der betrieblichen Gesundheitsförderung.8

  • Mitarbeiter Schritt für Schritt für digitales BGM sensibilisieren

    Wie auch bereits bei der »klassischen« Gesundheitsförderung bekannt war, hängt der Erfolg nicht nur von den angebotenen Maßnahmen ab. Innerhalb des digitalen BGM spielt die Akzeptanz und Annahme der präventiven Maßnahmen durch den Mitarbeiter, und ob dieser sein Verhalten positiv verändert, eine zentrale Rolle. Jedoch kann eine Digitalisierung des BGM einige Hindernisse beseitigen, zum Beispiel, dass bei einem vollgepackten Arbeitstag wenig Zeit für das Informieren zu gesundheitsfördernden Angeboten bleibt. Dies jedoch auch von unterwegs oder zu Hause zu erledigen ist ein großer Zugewinn.8

  • Der Schutz persönlicher Daten hat oberste Priorität

    Das Problem des Datenschutzes scheint eins der größten Herausforderungen des digitalen BGM zu sein. Viele Menschen sind skeptisch, dass sie darauf vertrauen können, dass mit der erhöhten Datensammlung sensible Daten zu ihrer psychischen und physischen Gesundheit wirklich geheim gehalten werden. Menschen befürchten, dass sie mit negativen Konsequenzen rechnen müssen, wenn ihre Daten nicht anonym gespeichert werden, sondern von anderen abgerufen und auf sie zurückverfolgt werden können. Das Datenschutzproblem ist heutzutage auch ein Grund dafür, warum Betriebe ihr BGM noch nicht digitalisiert haben.8 Auch wenn ein Datenschutzgesetz in den meisten Unternehmen vorliegt, sollte man das Vertrauen der Beschäftigten stets aufrechterhalten und sie über die Datensammlung informieren.8 Außerdem sollten Unternehmen darauf hinarbeiten, dass möglichst viele Beschäftigte digitale Angebote zur Gesundheitsförderung nutzen, da somit auch die Daten an das Unternehmen anonym weitergegeben werden.4 Mehrere Studien verraten uns, dass das Thema Datenschutz bei Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt, und sie sich stark dafür einsetzen müssen, wie sie mit sensiblen Daten ihrer Mitarbeiter umgehen.6

Wie sieht die Zukunft im BGM aus?

Ein paar Trends lassen sich klar definieren: BGM wird digitaler und die Gesundheitskommunikation nimmt stark an Bedeutung zu. Die Studie #whatsnext BGM des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung zum Thema »gesund Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt«6 richtet sich an Wirtschaftsunternehmen und befragte insgesamt 825 Organisationen, unter anderem zum Thema digitales BGM. Die Studie stellt dar, dass in den kommenden fünf Jahren die Digitalisierung des BGM, gefolgt von der Gesundheitskommunikation, die ebenso von der Digitalisierung stark betroffen sein wird, den größten Bedeutungszuwachs erfährt.6 Besonders Führungskräfte müssen stärker mit in den Prozess eingebunden werden und mit gutem Beispiel voran gehen – Gesunde Führung ist das Schlagwort.

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Quellen

  1. Haufe (2017) »Digitales BGM« Betriebliches Gesundheitsmanagement Office URL: https://www.haufe.de/arbeitsschutz/arbeitsschutz-office/digitales-bgm_idesk_PI957_HI8459883.html (28.11.2017)
  2. HRM (2014) »Das BGM von morgen – mit moderner IT individuell und ressourcenschonend auf die Gesundheit der Mitarbeiter achten« URL: http://www.hrm.de/fachartikel/das-bgm-von-morgen-–-mit-moderner-it-individuell-und-ressourcenschonend-auf-die-gesundheit-der-mitarbeiter-achten-12006 [27.11.2017]
  3. Haufe (2016) »Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten« URL: https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/bgm-digitalisierung-eroeffnet-neue-moeglichkeiten_94_368262.html [28.11.2017]
  4. Corporate Health Netzwerk (2017) »Digitales BGM« URL: https://www.corporate-health-netzwerk.de/bgm-wissen/digitales-bgm/ [27.11.2017]
  5. Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (2017) »Digitales BGM – das Trendthema 2017 im BGM«
  6. Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (2020) »#whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Welt« URL: https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesunder-arbeitsplatz/whatsnext-gesund-arbeiten-in-der-digitalen-arbeitswelt-2043936
  7. Nürnberg, V. (2017) »Gesundheit 4.0: ‚Die Zukunft des BGM ist smart’« URL: http://blog.zukunft-personal.de/de/2017/03/01/bgm-4-0-die-zukunft-des-gesundheitsmanagements-ist-smart/ [29.11.2017]
  8. vgl. Haufe (2017) »Digitales BGM / 4 Chancen, Risiken und Grenzen von digitalem BGM« URL: https://www.haufe.de/arbeitsschutz/arbeitsschutz-office/digitales-bgm-4-chancen-risiken-und-grenzen-von-digitalem-bgm_idesk_PI957_HI8524451.html (12.12.2017)

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